Krisenprofiteure

BARCELONA/BOLZANO | |   Nachrichten | italien

BARCELONA/BOLZANO (Eigener Bericht) - Trotz Stimmeinbußen des nach Abspaltung seiner Region von Spanien strebenden katalanischen Ministerpräsidenten hält die Debatte um von Berlin unterstützte Sezessionsbewegungen in Europa an. In Katalonien selbst, dessen intensives Bemühen um Eigenstaatlichkeit in der jüngsten Vergangenheit von Deutschland unterstützt worden ist, haben vor allem diejenigen Kräfte von der unerwarteten Schwäche des Ministerpräsidenten profitiert, die noch entschlossener für die Abspaltung Kataloniens kämpfen. Zugleich verzeichnen separatistische Kräfte in anderen Staaten Europas weiterhin Auftrieb - so etwa in den deutschsprachigen Regionen Italiens. Dort lassen die Haushaltskürzungen, die durch das deutsche Krisen-Spardiktat erzwungen wurden, den Streit zwischen Südtirol und Rom eskalieren. Die maßgeblichen Parteien aus Südtirol haben inzwischen Österreich als "Schutzmacht" eingeschaltet und damit den Konflikt der Kontrolle Italiens entzogen. Die Bestrebungen, Wien zur Vergabe österreichischer Pässe an deutschsprachige Norditaliener zu bewegen, nehmen ebenso zu wie offene Abspaltungsforderungen. Erste Zieldaten für die Sezession werden genannt.

ex.klusiv


ex.klusiv

Den Volltext zu diesem Informationsangebot finden Sie auf unseren ex.klusiv-Seiten - für unsere Förderer kostenlos.

Auf den ex.klusiv-Seiten von german-foreign-policy.com befinden sich unser Archiv und sämtliche Texte, die älter als 14 Tage sind. Das Archiv enthält rund 5.000 Länder-Artikel sowie Hintergrundberichte, Dokumente, Rezensionen und Interviews. Wir würden uns freuen, Ihnen diese Informationen zur Verfügung stellen zu können - für 7 Euro pro Monat. Das Abonnement ist jederzeit kündbar.

Möchten Sie dieses Angebot nutzen? Dann klicken Sie hier.

Umgehend teilen wir Ihnen ein persönliches Passwort mit, das Ihnen die Nutzung unserer ex.klusiven Seiten garantiert. Vergessen Sie bitte nicht, uns Ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen.

Die Redaktion

P.S. Sollten Sie ihre Recherchen auf www.german-foreign-policy.com für eine Organisation oder eine Institution nutzen wollen, finden Sie die entsprechenden Abonnement-Angebote hier.