Ein "nationaler Champion" im Kriegsschiffbau

Berlin treibt den Bau eines Mehrzweckkampfschiffs für Kriege gegen große Mächte und die Fusion deutscher Marinewerften voran.

BERLIN/DEN HAAG | |   Nachrichten

BERLIN/DEN HAAG (Eigener Bericht) - Die Bundesregierung treibt den Bau des neuen Mehrzweckkampfschiffs MKS 180 und die Fusion der deutschen Kriegsschiffbauer mit hohem Tempo voran. Noch vor der Sommerpause solle der Bundestag die ersten Mittel für das MKS 180 freigeben, fordert Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Das Schiff wird von der niederländischen Damen Schelde Naval Shipbuilding B.V. in Kooperation mit der Lürssen-Werft aus Bremen produziert - vier Stück für 5,27 Milliarden Euro. Es soll die deutsche Marine, die zuletzt vor allem für den Kampf gegen Piraten, Schmuggler sowie schwächere Staaten rüstete, auf Kriege gegen große Mächte vorbereiten. Die deutsch-niederländische Kooperation im Kriegsschiffbau schließt an die enge Zusammenarbeit der Streitkräfte beider Länder an. Sie ist als Gegengewicht gegen ein Joint Venture der französischen Naval Group sowie der italienischen Fincantieri geplant, das sich zu einer Art "Airbus der Meere" entwickeln könnte. Zugleich bereitet eine Fusion von Lürssen und German Naval Yards Kiel den Aufbau eines deutschen "nationalen Champions" vor.

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