Ganzheitliche Herangehensweise

BERLIN |

BERLIN (Eigener Bericht) - Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) unterlässt in seiner Erklärung zum diesjährigen Antikriegstag am 1. September jedwede Kritik an den Kriegsoperationen der Bundeswehr. Ebenso wenig distanziert sich die Arbeitnehmerorganisation von der todbringenden Rüstungsproduktion deutscher Konzerne; abgelehnt werden lediglich "Waffenexporte in Krisen- und Konfliktgebiete sowie an diktatorische und autokratische Regime". In seiner Stellungnahme zum aktuellen "Weißbuch" des Bundesverteidigungsministeriums war der DGB noch deutlicher geworden. Explizit spricht sich der Gewerkschaftsdachverband darin dafür aus, die "Arbeitsbedingungen" bei den deutschen Streitkräften "attraktiv" zu gestalten, damit die Soldaten "die aktuellen wie kommenden Aufgaben bedarfsgerecht bewältigen können". Darüber hinaus wird die Bundesregierung aufgefordert, für "faire Wettbewerbsbedingungen" auf dem europäischen Rüstungsmarkt zu sorgen und ihre "Verantwortung" für die Beschäftigten der "wehrtechnischen Industrie" wahrzunehmen.

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