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BERLIN/NIENBURG (WESER) | |   Nachrichten

BERLIN/NIENBURG (WESER) (Eigener Bericht) - Die Bundeswehr veranstaltet erneut ein Manöver zur "zivil-militärischen Zusammenarbeit" im Rahmen von Interventionskriegen. Die für Ende dieses Monats anberaumte Übung firmiert unter der Bezeichnung "Joint Cooperation" und wird im niedersächsischen Landkreis Nienburg stattfinden. Beteiligt sind in erster Linie Soldaten aus Mitgliedsländern der NATO, aber auch die formal neutralen Staaten Österreich und Schweden werden Angehörige ihrer Streitkräfte entsenden. Das bis ins Detail ausgearbeitete Manöverszenario sieht den Einsatz einer sogenannten CIMIC-Truppe in einem fiktiven Land am Horn von Afrika vor, das Schauplatz eines von einem Nachbarstaat forcierten blutigen Bürgerkrieges ist. Die auf "zivil-militärische Zusammenarbeit" spezialisierte Einheit hat nun die Aufgabe, ein "Lagebild" über die Situation der Bevölkerung im Kriegsgebiet zu erstellen, um so der militärischen Führung die "notwendigen Informationen" für die "Operationsplanung" zu liefern. Das Drehbuch weist etliche Parallelen zu den Planungen auf, die dem zur Zeit stattfindenden NATO-Großmanöver "Trident Juncture" zugrunde liegen. Auch hier geht es um die Bekämpfung eines "Aggressorstaates", der verdeckt eine Bürgerkriegspartei im Nachbarland unterstützt. Der Bezug zur Situation in der Ukraine ist dabei explizit gewünscht.

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