Das "deutsche Schulddogma"

HANNOVER | |   Nachrichten

HANNOVER (Eigener Bericht) - Vor ihrem "Deutschlandtreffen" an diesem Wochenende in Hannover beschwert sich die Landsmannschaft Schlesien über die Tätigkeit der staatsfinanzierten "Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung". Die Stiftung blende in ihrer inhaltlichen Konzeption angebliche Aggressionen beispielsweise Polens gegenüber dem Deutschen Reich sowie "Verbrechen an Deutschen" aus. Anstatt zum Beispiel auf die "ungerechte Behandlung durch das Versailler Diktat" hinzuweisen, betrachte die Stiftung "das nationalsozialistische Deutschland" als "die Ursache allen Übels". Bereits letztes Jahr hieß es in einer Erklärung der Landsmannschaft, "in dem Hinweis auf deutsche Opfer" sähen "die Gralshüter deutscher Schuldgesinnung" stets "einen Angriff auf das deutsche Schulddogma". Der Vorsitzende der Organisation, Rudi Pawelka, bemüht sich seit Jahren darum, ehemaliges Eigentum deutscher Umgesiedelter im heutigen Polen in deutschen Besitz zurückzuklagen. Beim "Deutschlandtreffen" am Wochenende in Hannover tritt er gemeinsam mit dem Innenminister Niedersachsens (SPD), dem dortigen Landtagspräsidenten (CDU) und der von Bündnis 90/Die Grünen gestellten Bürgermeisterin Hannovers auf.

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