Armutsprofiteure (II)

BERLIN | |   Nachrichten

BERLIN (Eigener Bericht) - Deutschland baut seine führende Rolle im Handel mit Mikrokrediten für die Armutsbevölkerung in den sogenannten Entwicklungsländern weiter aus. Gemeinsam mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) legt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung aktuell einen "Debt Fund" mit einem Volumen von bis zu 100 Millionen US-Dollar auf. Der Fonds soll Mikrofinanzinstitutionen (MFI) in asiatischen Staaten mit Krediten versorgen. Die MFI verleihen diese an die lokale Armutsbevölkerung weiter - zu in der Regel horrenden Zinsen. Während die Mikrokredite in Berlin als effektives Instrument zur Bekämpfung der Armut gepriesen werden - als "Hilfe zur Selbsthilfe" -, treiben sie tatsächlich das Gros der Kreditnehmer in eine Verschuldungsspirale, an deren Ende oftmals der Verlust jeglicher Mittel zur Existenzsicherung steht. Profitabel sind sie hingegen für die wohlhabenden Kreditgeber.

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