Nachsorgeelemente

KABUL/BERLIN | |   Nachrichten | afghanistan

KABUL/BERLIN (Eigener Bericht) - Der deutsche Verteidigungsminister zieht für die Zeit nach dem Abzug der regulären westlichen Truppen aus Afghanistan kontinuierliche Interventionen mit Spezialkräften in Betracht. Wolle man, dass vom Hindukusch "dauerhaft keine Gefährdung für die internationale Gemeinschaft" ausgehe, dann müsse eine "internationale Koordination des Einsatzes von Nachrichtendiensten und Spezialkräften" in die Wege geleitet werden, erklärt Karl-Theodor zu Guttenberg. Der Minister stellt den Rückzugsbeginn ("Übergabe in Verantwortung") spätestens für nächstes Jahr in Aussicht, rechnet bis dahin aber mit einer Zunahme der Gewalt. Szenarien, wie sie Guttenberg für Afghanistan in Aussicht nimmt, lassen sich etwa in Somalia studieren; dort herrscht seit Jahrzehnten Krieg, die Vereinigten Staaten verhindern mit Spezialkommandos, Drohnen sowie Stellvertreterarmeen jegliche Konsolidierung. Ähnliche Strategien hat bereits im vergangenen Jahr ein prominenter US-Militärjournalist vorgeschlagen. Demnach komme es darauf an, Afghanistan mit Operationen von Spezialtruppen sowie Luftschlägen von außerhalb des Landes für antiwestliche Kräfte unregierbar zu machen.

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