Seekrieger (I)

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BERLIN (Eigener Bericht) - Während eines zweiwöchigen Manövers in der Ostsee trainiert die Bundesmarine neue Kampftechniken für künftige Kriegseinsätze in aller Welt. Unter deutscher Führung operieren Einheiten aus acht EU-Staaten - auch Spezialtruppen (KSK) und die Luftwaffe sind eingebunden. Wie die Bundeswehr mitteilt, ist das Szenario des Manövers auf internationale Anwendungen zugeschnitten: Da die Mehrheit der Weltbevölkerung in küstennahen Gebieten lebt, könnten die Einsatzverbände der Marine bei den meisten Gewaltinterventionen als flexible Operationsbasis zum Einsatz kommen. Experten zufolge wird die Bedeutung der Seestreitkräfte auch aus anderen Gründen steigen. Weil die direkte deutsche Territorialverteidigung weitgehend obsolet geworden ist, geht es um den "erweiterten Schutz" deutscher "Schiffe und Güter" auf den Weltmeeren. Hintergrund sind erhebliche Interessen der deutschen Exportindustrie. Wie Statistiken zeigen, ist die deutsche Wirtschaft ohne Rohstoffimporte und Warenausfuhren über die Weltmeere nicht konkurrenzfähig. Dem entspricht eine überdurchschnittliche Beteiligung der deutschen Seestreitkräfte an den aktuellen Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

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