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STRAUSBERG/BERLIN | |   Nachrichten

STRAUSBERG/BERLIN (Eigener Bericht) - Die Propaganda-Apparate der Bundeswehr bereiten die Öffentlichkeit auf den Tod deutscher Soldaten "in größerer Zahl" vor und suchen dabei den "direkten Kontakt zu den Medien". An einer entsprechenden Militär-Fachtagung nahmen prominente Vertreter des deutschen Journalismus teil, darunter der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios (1. Programm) Thomas Roth sowie der "Spiegel"-Redakteur Claus Christian Malzahn. Als Veranstalter der Kontakttagung trat die "Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation" (AIK) in Strausberg auf. Bei der AIK handelt es sich um eine Nachfolgeeinrichtung der Militär-"Akademie für Psychologische Verteidigung" (vormals: Psychologische Kriegführung/PSK). Die AIK veranstaltet regelmäßig so genannte Symposien zur "Sicherheitspolitik", auf denen Multiplikatoren der Medienbranche mit führenden Vertretern aus Militär, Politik, Wirtschaft zusammengeführt werden. Über das diesjährige "10. Strausberger Symposium" berichtete das Verteidigungsministerium (BMVg), der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios und der "Spiegel"-Redakteur Malzahn hätten einem "offene(n) und vertrauensvolle(n) Umgang" mit der Bundeswehr ausdrücklich zugestimmt. Anfragen dieser Redaktion an die von der Bundeswehr hervorgehobenen Journalisten blieben bisher unbeantwortet; die Tagungsberichte auf der BMVg-Website wurden gelöscht, nachdem german-foreign-policy.com mit den Recherchen begonnen hatte.

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