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BERLIN (Eigener Bericht) Die in den deutschen Medien betriebene Umwertung der Nazi-Diktatur hat die höchste Führungsebene des NS-Staates erreicht und empfiehlt ,,Mitleid"für Adolf Hitler. In Hitler realisiere sich eine geschichtliche Größe, die an den Preußen-König Friedrich heranreichen könnte, heißt es in der Berliner Presse. Anlass der Ehrerbietungen für den Massenmörder ist die bevorstehende Uraufführung eines Films über die letzten Tage Hitlers, die er mit seiner Entourage im ,,Führerbunker"der deutschen Hauptstadt verbrachte. Die Produktion ( ,,Der Untergang") kostete 13,5 Millionen Euro und wurde von der staatlichen bayerischen Filmförderung subventioniert. Die deutschen Fernsehrechte erwarb der erste Kanal der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten (ARD), der damit zur Gesamtfinanzierung entscheidend beitrug. ,,Der lebende Hitler vor 1945 ist ein anderer als der tote Hitler nach 1945 - der wurde durch die Nachwelt geschaffen", erklärt der Hitler-Darsteller Bruno Ganz, ein traditioneller Sympathieträger des deutschen Films. Die unverhohlene Revision der deutschen Geschichte wird begleitet von Ehrungen für NS-Kollaborateure in mehreren osteuropäischen Staaten.

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