• LEIPZIG (Eigener Bericht) Berliner Ministerien finanzieren die planerische Durchdringung sämtlicher europäischer Staaten und arbeiten an Detailprojekten für die ,,räumliche Erschließung"fremder Territorien. Entsprechende Studien beziehen sich nicht nur auf traditionelle deutsche Einflussgebiete an den Ostgrenzen, sondern greifen auch nach Westeuropa aus, so nach Großbritannien und Frankreich. Die grenzüberschreitende Planungstätigkeit wird in einer eigenen Fachzeitschrift erörtert, die in Leipzig erscheint und von einem ,,Institut für Länderkunde"(IfL) herausgegeben wird. Hinter dem ,,Institut"steht das Berliner ,,Ministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen". ex.klusiv

  • DÜSSELDORF Der deutsche Energiekonzern E.on hat das britische Geschäft des texanischen Energiekonzerns TXU übernommen. Eon ist damit jetzt der größte Stromversorger und der zweitgrößte Erdgasversorger Großbritanniens. ex.klusiv

  • BONN Die Deutsche Post AG setzt ihre Expansion in anderen europäischen Ländern fort und steht unmittelbar vor dem Einstieg in den britischen Briefmarkt, auf dem sie der angeschlagenen Royal Mail Konkurrenz machen wird. ,,Entsprechende Schritte in weitere europäische Briefmärkte"sollen folgen, erklärt der deutsche Konzern. ex.klusiv

  • BONN Die Deutsche Post AG will die kürzlich von der EU beschlossene schrittweise Liberalisierung der Märkte in Europa nutzen, um in andere europäische Länder zu expandieren. In den nächsten Monaten will das Unternehmen Milliarden Euro ausgeben, um Firmen in Europa, den USA und Asien zuzukaufen. ex.klusiv

  • ESSEN Der deutsche RWE-Konzern übernimmt eines der größten Energieversorgungsunternehmen in England, die Innogy Holding. Innogy ist mit 4,7 Millionen Stromkunden und 19 Prozent Marktanteil das führende Stromversorgungsunternehmen in England und mit 1,9 Millionen Gaskunden (10 Prozent Marktanteil) die Nummer zwei auf dem britischen Gasmarkt. Die RWE übernimmt alle Innogy-Aktien zu einem Preis von umgerechnet gut 8 Milliarden Euro. ex.klusiv

  • BONN Im Rahmen eines Pilotprojektes werden in den nächsten Wochen 30 Patientinnen und Patienten aus Großbritannien in deutschen Krankenhäusern behandelt. Die Kosten für das Projekt, das auf Initiative des ,,Kuratoriums zur Förderung Deutscher Medizin im Ausland´´zustande gekommen ist und Modellcharakter haben soll, werden vom britischen National Health Service getragen. Großbritannien wird damit gezwungen, das angeschlagene deutsche Gesundheitssystem finanziell zu unterstützen. ex.klusiv

  • BERLIN Nach Ansicht der CDU sollten Frankreich und Großbritannien ihre Ansprüche auf nationale Vertretungen im UN-Sicherheitsrat aufgeben. Statt dort ihren eigenen Interessen nachzukommen, sei es an der Zeit, die Interessen ,,der EU"zu vertreten und sich einer ,,Gemeinsamen Außen-und Sicherheitspolitik"zu widmen. ex.klusiv