Der nächste, bitte!

HARARE/BERLIN (Eigener Bericht) Deutschland setzt die Unterstützung der sozialdemokratischen Opposition in Zimbabwe fort und zieht eine Nichtanerkennung ihrer Niederlage bei den kommenden Wahlen in Betracht. Die Regierung in Harare reagiert auf die wachsende Einmischung mit einem Verbot ausländischer ,,Nichtregierungsorganisationen", sofern sie Subversionsversuche unternehmen. In Afrika wächst der Unmut über die ,,menschenrechtlich"begründete Kolonialpolitik, deren ethische Überhöhung zu den Spezialitäten der deutschen Einflussarbeit zählt. Ein Vertreter Südafrikas bei den Vereinten Nationen kritisiert, die EU nutze ,,die Menschenrechtsfrage in afrikanischen Staaten für politische Ziele". Die Organisatoren eines eventuellen Staatsstreichs in Zimbabwe stehen mit der deutschen ,,Friedrich-Ebert-Stiftung"in Verbindung.

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