Erwartungen

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Berlin stärkt mit der Androhung von Finanzblockaden seine Führungsposition beim Aufbau des europäischen Satelliten- Navigationssystems Galileo. ex.klusiv

Ausladung

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Die Bundeswehr sieht sich mit der Forderung nach Schließung westlicher Militärbasen in Zentralasien konfrontiert. ex.klusiv

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Der deutsche Energiekonzern Eon stößt mit der geplanten Übernahme der Gasversorgung in Ungarn auf "schwerwiegende wettbewerbsrechtliche Bedenken" der EU-Kommission. ex.klusiv

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Die Deutsche Telekom will ihre dominierende Position in Ost- und Südosteuropa stärken und visiert Übernahmen in Serbien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien und Rumänien an. ex.klusiv

GLENEAGLES/LONDON/PARIS | |   Nachrichten

GLENEAGLES/LONDON/PARIS (Eigener Bericht) - Trotz der blutigen Anschläge in der britischen Hauptstadt setzen die Teilnehmer des G8-Gipfels ihre Beratungen fort und konferieren heute über Afrika. Während die britische Regierung mit einer milliardenschweren Finanzkampagne (Schuldenerlass, Entwicklungshilfe) ihre Positionen auf dem Kontinent zu stärken sucht, favorisiert Berlin eine Weiterführung des Afrika-Aktionsplanes der acht Industrienationen ohne neue Kosten. Auf diese Weise lässt sich der deutsche Staatshaushalt von zusätzlichen Belastungen frei halten. Die deutsch-britische Afrika-Konkurrenz hat im Vorfeld des Gipfeltreffens zu Vermutungen geführt, die Bundesregierung wolle die Londoner Afrika-Pläne durchkreuzen, um eigene Einflussstrukturen zu etablieren. Zu den Schwerpunkten des deutschen G8-Afrika-Beitrages gehört der Aufbau afrikanischer Militärstrukturen. ex.klusiv

Potential

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Das Berliner Entsorgungsunternehmen Alba übernimmt die Mehrheit an der polnischen Wertstofffirma Atol und will weiter massiv im Ausland wachsen. ex.klusiv

GIFHORN/BAGDAD | |   Nachrichten | irakafghanistan

GIFHORN/BAGDAD (Eigener Bericht) - Die deutsche Bundespolizei wird perspektivisch auch im Irak eingesetzt werden können und dort in geschlossenen Verbänden "für Sicherheit sorgen". Dies bestätigt ein Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf Anfrage von german-foreign-policy.com. Die Bundespolizei führt den früheren Bundesgrenzschutz fort, dessen weltweite Sonderoperationen bereits mehrere Tote forderten. 119 Bundespolizisten einer neuen Einsatzhundertschaft rückten am Dienstag in den Standort Gifhorn (Niedersachsen) ein. Dem Kontingent werden im kommenden Januar über 100 Uniformierte folgen, die nach sechsmonatiger Ausbildung für kollektive Auslandseinsätze befähigt sind. Teil deren Trainingsprogramms ist die Niederschlagung von Demonstrationen, gegen die deutsche Bundespolizisten im Irak, in Afghanistan oder im Kosovo zur Verfügung stehen sollen. Eine zusätzliche Bewaffnung mit Maschinengewehren sei zu überlegen, äußert der Vorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft. ex.klusiv

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Deutsche Soldaten vom Kommando Spezialkräfte (KSK) kritisieren die Ausweitung ihres Einsatzes in Afghanistan und warnen vor einer steigenden Zahl von Todesopfern in der Elite-Einheit. ex.klusiv

Grundlage

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Die Bundeswehr wird in ganz Deutschland neue Strukturen schaffen, um die so genannte zivil-militärische Zusammenarbeit zu intensivieren. ex.klusiv

Viele Tote

KABUL/POTSDAM | |   Nachrichten | afghanistan

KABUL/POTSDAM (Eigener Bericht) - Nach unbestätigten Berichten haben bisher bis zu zwölf Bundeswehrsoldaten des unter Geheimschutz operierenden "Kommando Spezialkräfte" (KSK) in Afghanistan den Tod gefunden. Auf Anfrage dieser Redaktion teilt das deutsche Einsatzführungskommando in Potsdam mit, es nehme zu KSK-Angelegenheiten grundsätzlich nicht Stellung. Ein ausdrückliches Dementi erfolgte nicht. Vor kurzem hatte der Berliner Verteidigungsminister ohne erkennbaren Anlass erklärt, die deutsche Öffentlichkeit müsse sich auf tote Soldaten bei weltweiten Kampfeinsätzen vorbereiten. In Afghanistan nimmt der organisierte Widerstand gegen die ausländischen Besatzungstruppen, darunter Bundeswehreinheiten, stark zu. Wie der afghanische Verteidigungsminister bestätigt, hat die gegenwärtige Guerilla-Offensive im Süden und Osten des Landes ungewohnte Ausmaße angenommen. Mit einem weiteren Anstieg der kriegerischen Auseinandersetzungen im Vorfeld der für September geplanten Parlamentswahlen wird gerechnet. Im unmittelbaren Kriegsgebiet kämpfen deutsche Sondereinheiten des "Kommando Spezialkräfte" (KSK). Während die US-amerikanische Öffentlichkeit über den Blutzoll ihrer Besatzungstruppen annähernd informiert wird, unterliegen die deutschen KSK-Aktivitäten absoluter Geheimhaltung. ex.klusiv