BERLIN/CHISINAU (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | ukrainemoldawienrumaenien

BERLIN/CHISINAU (Eigener Bericht) Die am heutigen Sonntag stattfindenden Wahlen in Moldawien werden von massiven auswärtigen Interventionen überschattet. Vor dem Hintergrund amerikanischer Drohungen mit einem Umsturz nach ukrainischem Modell versucht die deutsche Außenpolitik, eine vollständige Unterordnung Moldawiens unter die geostrategischen Pläne der EU zu erreichen. Das Land soll dem Einfluss Moskaus entzogen werden. In Aufsehen erregender Eile hat der moldawische Staatspräsident in der vergangenen Woche mit den Präsidenten der Ukraine und Georgiens Vereinbarungen getroffen, die darauf abzielen, die russische Präsenz in den drei Schwarzmeerstaaten weitgehend zurückzudrängen. Ein einflussreicher deutscher Außenpolitiker erklärt, Moldawien und Rumänien besäßen eine ,,Schlüsselstellung"in Südosteuropa und würden über den ,,Durchbruch für die Russen oder Deutschland"entscheiden. ex.klusiv

BERLIN/KIEW | |   Nachrichten | ukraine

BERLIN/KIEW Berliner Regierungsberater verlangen von der künftigen ukrainischen Regierung taktische Rücksichtnahme auf Moskau bei der Anbindung der Ukraine an die EU. Zwar müsse Kiew ,,nicht nur symbolisch mit der Ära Kutschma (...) brechen"; eine ,,zu deutliche Hinwendung (...) zur EU"drohe das Land jedoch zu zerreißen, warnt die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in einer Stellungnahme. Im Osten der Ukraine, der über das größte Industriepotential des Landes und eine um 30 Prozent höhere Arbeitsproduktivität als der Westen verfügt, wäre nach einer Spaltung ,,die Dominanz Rußlands (...) überwältigend". Deutsche Außenpolitiker befürchten zudem, ein zu schneller Bruch Kiews mit Moskau könne den US-Einfluss in dem osteuropäischen Land vergrößern und die deutsche Position schwächen. ex.klusiv

KIEW | |   Nachrichten | ukraine

KIEW Der deutsche Wirtschaftseinfluss in der Ukraine hat zugenommen. Wie das ,,Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung"(DIW) in Berlin mitteilt, ist der deutsche Anteil an den ukrainischen Importen von 1999 bis 2002 ,,mehr als der aller anderen Industrieländer"gestiegen. Bei einer unter der Schirmherrschaft des ukrainischen Präsidenten durchgeführten Veranstaltung in Kiew gaben Vertreter führender deutscher Unternehmen (darunter Commerzbank, DaimlerChrysler und Metro) jetzt bekannt, stärker als bisher in den ukrainischen Markt investieren zu wollen. Berlin setzt dabei auf die Arbeit deutscher ,,Expertenteams"in Kiew. ex.klusiv

KIEW (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | kasachstanrussische-foederationukrainebelarus

KIEW (Eigener Bericht) Einen erheblichen Rückschlag hat die deutsche Außenpolitik in Osteuropa hinnehmen müssen, wo sich Berlin seit Jahren um die Ausweitung seiner wirtschaftlichen und politischen Hegemonie auf die Ukraine bemüht. Trotz konzentrierter Aktivitäten des Auswärtigen Amtes und mehrerer deutscher Konzerne, darunter DaimlerChrysler, die seit Jahren eine Westbindung der Ukraine forcieren, entschied sich Kiew für eine Union mit seinen östlichen Nachbarn. ex.klusiv

Hilfswillige

BERLIN | |   Nachrichten | tschechische-republikukraine

BERLIN Berlin gelingt es, Teile der osteuropäischen Eliten in die deutschen Hegemonialpläne einzubinden. Zahlreiche prominente Politiker und Wissenschaftler aus Osteuropa haben sich jetzt für die Errichtung eines ,,Europäischen Zentrums gegen Vertreibungen"ausgesprochen. Sie kommen damit einer Aufforderung des Deutschen Bundestages vom 4. Juli 2002 nach. Der tschechische Senatspräsident zieht einen Ort in der Tschechischen Republik als Standort für das Projekt in Betracht, der Vorsitzende der ,,Sudetendeutschen Landsmannschaft"spricht sich für mehrere Zentren in Berlin, Belgrad, Praha, Wroclaw und Lviv aus. ex.klusiv

KIEW | |   Nachrichten | ukraine

KIEW Die von Deutschland betriebene ,,Neuordnung"Europas nach völkischen Kriterien trifft auch in der Ukraine auf Zustimmung. Dem ukrainischen Parlament liegt ein Gesetzentwurf vor, der so genannten ,,Auslands-Ukrainern"Sonderrechte verleihen soll. Das geplante Gesetz ermögliche es der Regierung in Kiew, ,,sich in gewisser Weise in die inneren Angelegenheiten der Staaten einzumischen, wo Ukrainer unterdrückt werden", erklärt ein Vertreter der Parlamentsfraktion ,,Nascha Ukraina", die über beste Kontakte zu Vorfeldorganisationen der Berliner Außenpolitik verfügt. ex.klusiv

ST. PETERSBURG | |   Nachrichten | ukraine

ST. PETERSBURG Deutschland bekommt stärkeren Einfluss auf den Gastransit durch die Ukraine. Bundeskanzler Schröder, der russische Präsident Putin und der ukrainische Präsident Kutschma unterzeichneten am 10. Juni in St. Petersburg eine Erklärung, die die Gründung eines Konsortiums zum Betrieb und zur Weiterentwicklung des Gastransportsystems der Ukraine vorsieht. In dem Konsortium wird die Essener Ruhrgas AG eine führende Rolle spielen. ex.klusiv

BERLIN (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | ukraine

BERLIN (Eigener Bericht) Die Europäische Union soll einen Assoziierungsvertrag mit der Ukraine schließen. Dies forderte der deutsche Bundestagsabgeordnete Helmut Lippelt (Bündnis 90/Die Grünen) am 22. Mai auf einer Tagung im Auswärtigen Amt. Auf der Tagung, die das Auswärtige Amt gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und dem Deutsch-Ukrainischen Forum veranstaltete, wurde das deutsche Interesse an einer Westbindung der Ukraine bekräftigt. ex.klusiv

Augenmerk

|   Kurznachrichten | ukraine

Unter Beteiligung deutscher Soldaten hat am Montag in der Ukraine ein internationales Militär- Großmanöver begonnen. ex.klusiv