BERLIN | |   Nachrichten | russische-foederation

BERLIN Der Deutsche Bundestag hat die Bundesregierung in einem einstimmig verabschiedeten Antrag aufgefordert, sich verstärkt für eine größere Unabhängigkeit Kaliningrads und die Stärkung des deutschen und europäischen Einflusses durch die ,,Einbindung der russischen Region Kaliningrad in die EU-Osterweiterung´´einzusetzen. Das von Rußland angeblich vernachlässigte Gebiet müsse einen ,,Sonderstatus´´erhalten und sich ,,in den europäischen Wirtschaftsraum integrieren´´, hieß es. In der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) fand bereits im März diesen Jahres die erste Sitzung eines ,,Arbeitskreises Kaliningrad´´statt, dessen Ziel die ,,informative und analytische Begleitung des komplizierten Prozesses der ´Einbettung` der Region in den EU-Raum´´sein soll. ex.klusiv

BERLIN/FRANKFURT AM MAIN | |   Nachrichten | russische-foederation

BERLIN/FRANKFURT AM MAIN Beim Treffen des EU-Russland-Kooperationsrates am 15. April in Luxemburg und beim bevorstehenden EU-Russland-Gipfel am 28. Mai in Moskau ist aus deutscher Sicht die Zukunft Kaliningrads, des früheren Königsbergs, eine entscheidende Frage. In der deutschen Presse wird davon ausgegangen, dass Kaliningrad bald ,,nicht mehr Teil Rußlands"sein werde. ex.klusiv

STRASBOURG (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | russische-foederation

STRASBOURG (Eigener Bericht) Der deutsche Europaabgeordnete Bernd Posselt (CSU) fordert, die EU solle massiv gegen Russland vorgehen, um den Krieg in der russischen Teilrepublik Tschetschenien zu beenden. In der jüngsten Tschetschenien-Debatte des Europaparlaments warf Posselt dem russischen Militär vor, in Tschetschenien ,,Völkermord"zu begehen. Posselt bezeichnet das militärische Vorgehen Russlands gegen den tschetschenischen Separatismus seit Jahren als ,,Kolonialkrieg"und setzt sich für die internationale Anerkennung des ,,Selbstbestimmungsrechtes"für Tschetschenien ein. ex.klusiv

KALININGRAD | |   Nachrichten | russische-foederation

KALININGRAD Die deutsche und die EU-Außenpolitik setzen ihre Bemühungen fort, die Exklave Kaliningrad vom russischen Staat zu lösen und an die EU anzubinden. Durch die Visa-Bestimmungen in Zusammenhang mit dem künftigen EU-Beitritt Polens und Litauens wird der Reiseverkehr zwischen Kalinigrad und dem russischen Staatsgebiet behindert. In Deutschland wird mit der ,,Isolierung´´ Kaliningrads gedroht. ex.klusiv

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BERLIN Die größte deutsche Oppositionspartei CDU verlangt in ihren ,,Leitsätzen für eine aktive Außen- und Sicherheitspolitik´´, die auf dem Parteitag vom 2.-4.12.2001 in Dresden verabschiedet wurden, Russland müsse Teilen seines Territoriums einen ,,Sonderstatus´´ zuerkennen, damit das ehemalige Königsberg ,,Anschluss´´ an das umgebende Wirtschaftsgebiet finden könne. ex.klusiv

BERLIN | |   Nachrichten | russische-foederation

BERLIN Eine ,,Teilintegration"des russischen Oblast Kaliningrad in das europäische Wirtschaftsgebiet fordert eine neu erschienene Studie der Berliner ,,Stiftung Wissenschaft und Politik". Sie nimmt Bezug auf Verhandlungen, die die EU seit geraumer Zeit mit Russland über die Zukunft der Region führt. Eine engere ökonomische Anbindung des Kaliningrader Gebietes an die EU würde vor allem der deutschen Wirtschaft den Zugang zum russischen Markt erleichtern; sie könnte sogar, wie die deutsche Presse erwägt, die russische Souveränität über das Gebiet schwächen. ex.klusiv

Verankerung

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Der Siemens-Konzern übernimmt eine Sperrminorität bei dem auch im Rüstungsgeschäft aktiven russischen Kraftwerksbauer Power Machines. ex.klusiv

TOMSK/MOSCOW/HANOVER/BERLIN | |   Nachrichten | russische-foederation

TOMSK/MOSCOW/HANOVER/BERLIN (Own report) - The "Siberian Year in Germany" has been inaugurated at the industrial fair in Hanover (located in the German state of Lower Saxony). The promotion and contact offensive is intended to prepare an extension of German/Russian economic cooperation, aimed at the world's most profitable region of natural resources. In the gigantic, in part, unexplored, region of Siberia, 90% of Russia's natural gas reserves are deposited which makes up 30% of the global reserves. Also located in this region are large metallurgic works and significant branches of the aerospace industry. Ex-chancellor Gerhard Schroeder holds the strings to these civilian-military activities in Siberia. Already back in 1992, Schroeder, at the time, prime minister of Lower Saxony promoted the Siberian initiatives of the BASF Chemical Corp. and had the parliament in Hanover pass a "Declaration of Partnership Cooperation." During the course of the collapse of the Soviet Union, and with Schroeder's state assistance, the BASF subsidiary, Wintershall, was able to gain entry in the exploitation of the resources in the area of Tyumen, where the largest portion of Siberian natural gas deposits are to be found. Even today, Tyumen, Wintershall and Schroeder pursue common interests. The natural gas supply to be pumped to Germany through the so-called Baltic Pipeline (North Stream) originates in Tyumen. Gerhard Schroeder is Chairman of the Board of the pipeline consortium. ex.klusiv