PJÖNGJANG/BEIJING/BERLIN | |   Nachrichten | kvdrchina

PJÖNGJANG/BEIJING/BERLIN (Eigener Bericht) - Deutsche Nordkorea-Experten spekulieren über eine Öffnung Pjöngjangs gegenüber dem Westen. Die Tage der nordkoreanischen Regierung seien "gezählt", urteilt der parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium und langjährige Korea-Aktivist Hartmut Koschyk (CSU). Auch die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung will in Pjöngjang erfahren haben, die Demokratische Volksrepublik Korea verfolge die Strategie, sich "zu öffnen". Die Spekulationen erfolgen zu einer Zeit, da in Nordkorea ein umfassender Generationswechsel im Gange ist, der die höchste Staatsspitze einschließt und Personen mit teilweise engen Kontakten in westliche Länder in einflussreiche Positionen bringt. Berlin begleitet die Öffnungstendenzen in Pjöngjang mit anhaltenden Bemühungen, Nord- und Südkorea zusammenzuschließen - nach dem Vorbild der Eingliederung der DDR in die Bundesrepublik. Die Bemühungen richten sich auch gegen China. Wie ein Experte für auswärtige Politik aus Shanghai erläutert, besitzt Nordkorea als Pufferstaat zwischen den in Südkorea stationierten US-Einheiten und China eine herausragende Bedeutung und bindet mit seinem Militärpotenzial amerikanische Truppen. Sollten sich Nord- und Südkorea zusammenschließen, gewänne Washington größeren militärischen Spielraum gegenüber Beijing. ex.klusiv

Rückschläge

PYÖNGYANG/SEOUL/BERLIN | |   Nachrichten | kvdrsuedkorea

PYÖNGYANG/SEOUL/BERLIN (Eigener Bericht) - Nach dem Atomwaffenversuch in der Koreanischen Volksdemokratischen Republik (KVDR) drohen mehreren Vorfeldapparaten der Berliner Außenpolitik Rückschläge bei ihrer Einflussarbeit in Seoul und Pyöngyang. Verschiedene deutsche Parteienstiftungen führen in der Republik Korea Programme durch, in denen die deutsche Vereinigung des Jahres 1990 als Modell für die koreanische Halbinsel vorgestellt wird; die Zukunft der dazu notwendigen Annäherung zwischen Nord- und Südkorea gilt nach dem Nukleartest als unsicher. Unklar ist auch der Fortgang marktwirtschaftlicher Ausbildungsmaßnahmen für nordkoreanische Wirtschaftsexperten, die die FDP-nahe Friedrich-Naumann-Stiftung seit zweieinhalb Jahren auch in Deutschland durchführt; sie könnten durch eventuelle Reisebeschränkungen für Beamte der KVDR, wie sie Japan jetzt vom UN-Sicherheitsrat verlangt, erschwert werden. Mehrere Versuche Deutschlands und der EU, sich mit wirtschaftlichen und humanitären Projekten eine eigenständige Position im Konflikt um die KVDR aufzubauen, sind gescheitert oder kommen seit geraumer Zeit nicht mehr voran. Der koreanischen Halbinsel wird - ähnlich wie Vietnam - als möglichem Vorposten gegen die Volksrepublik China großes Gewicht beigemessen. ex.klusiv

BERLIN/PYÖNGYANG | |   Nachrichten | kvdr

BERLIN/PYÖNGYANG Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, die Beziehungen ,,zu beiden koreanischen Staaten (...) weiter auszugestalten und dynamisch fortzuentwickeln". Als Modell für die Zusammenarbeit zwischen den nordostasiatischen Staaten preist Berlin die ,,guten Erfahrungen des KSZE-Prozesses in Europa"an, der zum Niedergang der realsozialistischen Staaten Osteuropas beigetragen hatte, und strebt nach Beteiligung der EU an einem solchen Prozess. Unterdessen etablieren sich mehrere Vorfeldorganisationen des Auswärtigen Amtes in der Koreanischen Volksdemokratischen Republik. ex.klusiv

BEIJING | |   Nachrichten | kvdr

BEIJING Deutsche Fluchthelfer, die nordkoreanische Bürgerinnen und Bürger beim Eindringen in westliche Botschaftsgelände anleiten, müssen keinerlei Strafverfolgung befürchten. Norbert Vollertsen, ein Deutscher, der sich öffentlich rühmt, die jüngste Fluchtoperation in der chinesischen Hauptstadt ,,koordiniert"zu haben, ist den Berliner Behörden bereits wegen ähnlicher Aktivitäten bekannt, ohne dass gegen ihn vorgegangen wird. ex.klusiv

PJÖNGJANG | |   Nachrichten | kvdr

PJÖNGJANG Die Koreanische Volksdemokratische Republik (KVDR) öffnet sich der deutschen Wirtschaft. Während die bisher streng planwirtschaftlich organisierte KVDR auf äußeren Druck mit der Einführung marktwirtschaftlicher Elemente begonnen hat, hielt sich vom 22. Juli bis zum 10. August eine nordkoreanische Wirtschaftsdelegation unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden der Staatlichen Planungskommission in Deutschland auf. Die Delegation bat die deutsche Industrie um ,,Hilfe". ex.klusiv

PYÖNGYANG | |   Nachrichten | kvdrsuedkorea

PYÖNGYANG Deutschland bietet sich der Koreanischen Volksdemokratischen Republik (KVDR) und der Republik Korea als ,,Mittler"für die angestrebte Vereinigung der beiden Staaten an. Nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im vergangenen Jahr erhielt jetzt eine Delegation des Deutschen Bundestages in der nordkoreanischen Hauptstadt Pyöngyang die Zustimmung führender Politiker, sich mit südkoreanischen Parlamentsabgeordneten auf ,,neutralem Boden"zu treffen - in Deutschland. ex.klusiv

PEKING | |   Nachrichten | kvdr

PEKING Die Flucht von 25 Flüchtlingen aus der Koreanischen Volksdemokratischen Republik in die spanische Botschaft in Peking ist von einem deutschen Arzt organisiert worden, der in der Vergangenheit vom deutschen Außenministerium unterstützt wurde. Der Botschaftssturm solle ,,eine Flüchtlingswelle kreieren", erklärte der deutsche Organisator des mediengerecht inszenierten Zwischenfalls. ex.klusiv

PYÖNGYANG | |   Nachrichten | kvdr

PYÖNGYANG Deutschland baut seine diplomatischen Beziehungen zu Koreanischen Volksdemokratischen Republik aus. Im Januar traf die erste deutsche Botschafterin in der nordkoreanischen Hauptstadt Pyöngyang ein. Damit ist Deutschland eines der wenigen Länder, das in Pyöngyang eine Botschaft unterhält. Die deutsche Wirtschaft bereitet sich unterdessen darauf vor, in den nordkoreanischen Markt einzudringen. ex.klusiv