MADRID/BARCELONA/STUTTGART/FRANKFURT | |   Nachrichten | spanien

MADRID/BARCELONA/STUTTGART/FRANKFURT (Eigener Bericht) - Die spanische Region Katalonien, ein enger Kooperationspartner des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg, provoziert durch weit reichende Autonomieforderungen scharfe Auseinandersetzungen mit der Zentralregierung. Der vom katalanischen Parlament kürzlich verabschiedete Entwurf für ein neues Autonomiestatut trägt nach Auffassung von Kritikern den Charakter einer Verfassung eines souveränen Staats. Teile der Regionalregierung in Barcelona, die mit den deutschen "Grünen" zusammenarbeiten, fordern offen die Sezession Kataloniens, auf dessen Strassen bereits fingierte katalanische Personalausweise angeboten werden. Einige Separatistenfraktionen erheben über das Sezessionsverlangen hinaus Ansprüche auf französische Gebiete. Als Plattform für die "Los von Madrid"-Bewegung bietet sich die Frankfurter Buchmesse an, die Katalonien für das Jahr 2007 zu ihrem offiziellen Gast-"Land" erklärt hat. ex.klusiv

|   Kurznachrichten | russische-foederation

Die Siemens AG strebt die Rolle des strategischen Investors beim größten russischen Turbinenhersteller Power Machines an. ex.klusiv

Neuauflage

|   Kurznachrichten

In der künftigen deutschen Regierung wird die SPD den neuen Außenminister stellen und das Rechtsbündnis innenpolitisch entlasten. ex.klusiv

Gewinner

DÜSSELDORF/KÖLN/MOSKAU | |   Nachrichten | russische-foederation

DÜSSELDORF/KÖLN/MOSKAU (Eigener Bericht) - Deutsche Handelskonzerne beginnen mit einer zweiten Phase ihrer Expansion in Ost- und Südosteuropa und zielen auf die Eroberung des russischen Marktes. Wie es bei Deutschlands größtem Handelskonzern Metro heißt, der bis Ende des Jahres mit 22 "Cash and Carry"-Märkten und zwei "Real SB"-Warenhäusern in Russland vertreten sein will, gilt das Land "als eines der Länder in Osteuropa mit dem größten Wachstumspotenzial". Die zweite Phase der deutschen Einzelhandels-Expansion betrifft neben Russland auch die EU-Beitrittskandidaten Rumänien und Bulgarien sowie Moldawien und die Ukraine. Während deutsche Unternehmen den Auslandsanteil an ihren Gesamtumsätzen mit hohen Raten steigern und dadurch Schwächen des Inlandsmarktes zu überwinden vermögen, leiten Konzerne aus konkurrierenden EU-Staaten wie etwa Frankreich ihren Rückzug ein. ex.klusiv

BERLIN | |   Nachrichten

BERLIN (Eigener Bericht) - Der Verteidigungsausschuß des noch amtierenden Bundestages hat die Anschaffung von Marschflugkörpern für den Marinebeschuss auf die Küstenterritorien fremder Staaten bewilligt. Die Angriffswaffen sollen von hochseetüchtigen Korvetten abgefeuert werden, die "für den Einsatz in entfernten Randmeeren" konzipiert sind. Den entsprechenden Ausgaben in mehrfacher Millionenhöhe hat der Haushaltsausschuß des Berliner Parlaments Ende September in einer Sondersitzung zugestimmt. In den kommenden Tagen nimmt die deutsche Marine U-Boote einer neuen Kampfklasse in Betrieb und verstärkt die Kampffähigkeit deutscher Marinekräfte kontinuierlich. ex.klusiv

|   Kurznachrichten | frankreichspanienitalien

Mit einer Finanzsperre versucht Berlin die Vergabe des Kontrollzentrums des europäischen Satellitensystems Galileo nach Deutschland zu erzwingen. ex.klusiv

|   Kurznachrichten | australienrumaenienindienchinapolen

Die Deutsche Bank vergrößert die Zahl ihrer Standorte im Ausland und expandiert in Australien. ex.klusiv

BERLIN/KIEW/CHARKOW | |   Nachrichten | ukraine

BERLIN/KIEW/CHARKOW (Eigener Bericht) - Ein in Mainz stattfindendes deutsch-ukrainisches Wirtschaftsstreffen leitet eine Kontaktoffensive der Berliner Regierung ein. In Charkow wird ebenfalls eine "Deutsch-Ukrainische Kooperationsveranstaltung" abgehalten, nachdem das Berliner Wirtschaftsministerium am 4. Oktober in Odessa zu "Informations"-Tagen eingeladen hatte. Am 10. Oktober folgt die Industrie-und Handelskammer (IHK) Magdeburg mit dem "Ländersprechtag Ukraine", am 11. Oktober bietet die IHK Düsseldorf den "Workshop: Ukraine für Automobilzulieferer" an. Die IHK Stuttgart fragt am 12. Oktober, ob sich "Die Ukraine am Scheideweg" befindet und ob dort "Chancen für die deutsche Wirtschaft" bestehen. ex.klusiv

BERLIN/WESTERSTEDE/BAD ZWISCHENAHN/KARLSRUHE | |   Nachrichten

BERLIN/WESTERSTEDE/BAD ZWISCHENAHN/KARLSRUHE (Eigener Bericht) - Das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) rechnet mit einer drastischen Zunahme von Kriegsverletzungen durch deutsche Militäreinsätze deutscher Soldaten und verstärkt die Kooperation zwischen Bundeswehrkrankenhäusern und zivilen Kliniken. Ein entsprechender Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Landkreis Ammerland und der Ammerland-Klinik GmbH wurde kürzlich in Westerstede (Niedersachsen) unterzeichnet. Erklärtes Ziel ist die notfallmedizinische und traumatologisch-operative Versorgung der bei Kampfhandlungen verwundeten Bundeswehrangehörigen, die Ausbildung des militärischen Sanitätspersonals und dessen Vorbereitung auf Auslandseinsätze. Die Fähigkeit der Bundeswehr zur Führung von Kriegen wird damit weiter verbessert, die Heimatfront verstärkt. ex.klusiv

BERLIN/WIESBADEN/BAGDAD | |   Nachrichten | irak

BERLIN/WIESBADEN/BAGDAD (Eigener Bericht) - Mit Austausch- und Kooperationsprojekten im Wissenschaftsbereich wollen deutsche Behörden die irakischen Eliten "für Deutschland" gewinnen. Mittel sind ein umfassendes Stipendien- und Austauschprogramm für irakische Wissenschaftler und Studenten sowie ein Kooperationsvertrag zwischen der Universität Marburg und der größten irakischen Hochschule in Bagdad. Demnach soll durch die akademische Einflussnahme eine "einseitige Festlegung" der irakischen Studenten "auf Amerika" verhindert werden. Es sei höchste Zeit, sich im Irak wissenschaftspolitisch wieder ins Spiel zu bringen, heißt es bei dem für die Koordination zuständigen Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD), einer staatsfinanzierten Institution. Ziel des DAAD ist es, "möglichst früh Netzwerke mit den 'Leaders of Tomorrow' (...) zu knüpfen". ex.klusiv