GRONAU | |   Dokumente

GRONAU Die Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen (AGEG) ist die Dachorganisation der ,,Euroregionen". In enger Zusammenarbeit mit zahlreichen staatlichen Stellen der Bundesrepublik Deutschland sorgt sie für die Schaffung immer neuer Regionalverbände, deren grenzüberschreitende Aktivitäten sie verwaltet und steuert. ex.klusiv

WROCLAW | |   Nachrichten

WROCLAW Das deutsche Bundesland Sachsen will sich auch weiterhin in die Gestaltung der polnischen Innenpolitik einmischen. Bei Gesprächen des sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU) mit der Führung der Wojewodschaft Dolnoslaskie Ende Juni wurde insbesondere die ,,weitere Unterstützung"Sachsens beim Aufbau der Verwaltungsstrukturen und bei der Infrastrukturplanung der westpolnischen Region bekräftigt. Sachsen führt damit seine Einflussnahme auf angrenzende Territorien fremder Staaten fort, die auch mit Fördergeldern der EU finanziert wird. ex.klusiv

BERLIN | |   Dokumente

BERLIN Ostasien, ,,neben Nordamerika und Europa (...) der dritte wirtschaftliche Wachstumspol der Welt", zieht die Aufmerksamkeit der deutschen Regierung in besonderer Weise an. ,,Die deutsche Ostasienpolitik muss (...) ein zentrales Element der globalen Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands und der EU sein", heißt es im ,,Regionalkonzept Ostasien", einem der drei Teilkonzepte, die gemeinsam das neue ,,Asien-Konzept"des Auswärtigen Amtes bilden. ex.klusiv

BERLIN | |   Dokumente

BERLIN Südasien soll ,,seine Volkswirtschaften durch konsequente Privatisierung und Dezentralisierung durchgreifend (...) modernisieren". Dies fordert das ,,Regionalkonzept Südasien", eines der drei Teilkonzepte, die gemeinsam das neue ,,Asien-Konzept"des Auswärtigen Amtes bilden. Bisher ist es der deutschen Wirtschaft nur unzureichend gelungen, in die Märkte der südasiatischen Staaten einzudringen. ex.klusiv

BERLIN | |   Dokumente

BERLIN ,,Wirtschaftliche Stabilisierung"fordert das Auswärtige Amt von den Staaten Südostasiens. Südostasien könne ,,zu einer der dynamischsten Wachstumsregionen der Weltwirtschaft (...) und damit ein noch bedeutenderer Markt für Deutschland"werden, heißt es im ,,Regionalkonzept Südostasien/Pazifik', einem der drei Teilkonzepte, die gemeinsam das neue ,,Asien-Konzept"des Auswärtigen Amtes bilden. ex.klusiv

BERLIN | |   Nachrichten

BERLIN Die deutsche Außenpolitik hat in Asien ,,vergessene Konflikte"entdeckt und will sich den ,,fehlgeschlagenen Staaten"der Region fürsorglich widmen. Dies geht aus dem neuen Asien-Konzept des Auswärtigen Amtes hervor. Die ,,globale Außen- und Sicherheitspolitik Deutschlands und der EU"müsse sich ,,mit den vergessenen Konflikten, den fehlgeschlagenen Staaten und den schwarzen Löchern der Ordnungslosigkeit"in Asien befassen, heißt es. ,,Nation-building"sei auch dort eine ,,strategische Aufgabe"für Deutschland, behauptet der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Volmer, und kündigte eine ,,Neuordnungspolitik"wie auf dem Balkan an. ex.klusiv

BRATISLAVA | |   Nachrichten | slowakische-republik

BRATISLAVA Für die Slowakei, die nach Angaben des Auswärtigen Amtes ,,in Deutschland den wichtigsten Befürworter für den EU-Beitritt"sieht, bleibt die deutsche Wirtschaft der wichtigste Außenhandelspartner. Auch unter den ausländischen Investoren nimmt Deutschland den ersten Platz ein. Die inländische Konkurrenz spiele inzwischen für deutsche Produkte keine große Rolle mehr, erklärt die deutsche Außenhandelskammer in der Slowakei. ex.klusiv

|   Rezensionen

La politique extérieure allemande et le morcellement ethnique de l'Europe 267 p. Paris 2002 Combats pour la liberté d'esprit. Francois-Xavier Guibert. ex.klusiv

MÜNCHEN | |   Hintergrund

MÜNCHEN Die Paneuropa-Union - gegründet 1923 von Richard Coudenhove-Kalergi und seit 1973 geführt von Otto von Habsburg - setzt sich für die Einigung Europas unter deutscher Führung ein. Der so geeinte Kontinent soll sich gegen andere Großmächte und Wirtschaftskonkurrenten durchsetzen. ex.klusiv

DRESDEN (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | tschechische-republik

DRESDEN (Eigener Bericht) Der Nachkriegspräsident der Tschechoslowakei und der Nachkriegspräsident Polens sind von einem hochrangigen deutschen Landespolitiker mit Adolf Hitler auf eine Stufe gestellt worden. Der Vorsitzende des Verfassungs- und Rechtsausschusses des Sächsischen Landtags, Volker Schimpff (CDU), hat in einer Landtagsdebatte verlangt, der ,,Ungeist der Hitler und Stalin, Benes und Bierut"dürfe ,,das zusammenwachsende Europa nicht vergiften". Schimpff, auch europapolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, verglich außerdem die ,,Benes-Dekrete"mit den Nürnberger Gesetzen, die die Grundlage für die Verfolgung und Ermordung von Millionen Jüdinnen und Juden bildeten. Am Ende der Debatte forderte der Sächsische Landtag die Tschechische Republik auf, die ,,Benes-Dekrete"aufzuheben. ex.klusiv