BERLIN/MADRID | |   Nachrichten | argentinienbrasilienchilemexikousa

BERLIN/MADRID Die EU will die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit Lateinamerika und der Karibikregion weiter ausbauen. Bundesregierung und Bundestag hatten zuvor darauf gedrängt, die 1999 unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft vereinbarte strategische Partnerschaft ,,fortzuschreiben"und die Widerstände in verschiedenen EU-Staaten zu überwinden. US-Analysten sehen in der Kooperation eine ,,new solidarity or 'common front"gegen Washingtons Interessen in der Region. ex.klusiv

BRASILIA (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | brasilien

BRASILIA (Eigener Bericht) Die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) versucht in Brasilien Einfluss auf die Privatisierung der Energiewirtschaft zu nehmen, um günstige Bedingungen für die Expansion deutscher Energiekonzerne zu schaffen. ex.klusiv

PORTO ALEGRE | |   Nachrichten | brasilienusa

PORTO ALEGRE Die Außenstelle des Goethe-Instituts in der südbrasilianischen Metropole Porto Alegre versucht, die Gründung der gesamtamerikanischen Freihandelszone ,,Free Trade Area of the Americas"(FTAA) mit ungewöhnlichen Mitteln zu sabotieren. Die deutsche Wirtschaft fürchtet, bei einem baldigen Zustandekommen der FTAA ihren Einfluss in Brasilien an US-Konzerne zu verlieren. Um dies zu verhindern, ging das Goethe-Institut jetzt eine nicht alltägliche Allianz ein. ex.klusiv

SAO PAULO/BRASILIA | |   Nachrichten | brasilien

SAO PAULO/BRASILIA Deutschland und Brasilien wollen ihre politischen Beziehungen auf allen Ebenen ausbauen. Dies sieht ein gemeinsamer Vertrag vor, der am 14. Februar von Bundeskanzler Schröder in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia vorgestellt wurde. Die beiden Staaten planen außerdem eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie eine intensive Kooperation im wissenschaftlich-technologischen Bereich, insbesondere in der Raumfahrt. Darüber hinaus ,,kommen Deutschland und Brasilien überein, einander in dem Bemühen um einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu unterstützen", heißt es in dem Dokument. ex.klusiv

BERLIN/MEXICO CITY | |   Nachrichten | brasilienmexikoecuador

BERLIN/MEXICO CITY Deutschland weitet seine Minderheitenpolitik jetzt auch auf Zentral- und Südamerika aus und bietet sich als Schutzstaat der ,,indigenen Völker"des Subkontinents an. Um den dortigen ,,Völkern"die Ausübung ihrer ,,Menschenrechte"zu ermöglichen, müßte sich das südliche Amerika ,,öffnen", heißt es in einem Konferenzkonzept des Auswärtigen Amtes (AA). Die Konferenz wird von mehreren südamerikanischen Staaten als ,,Provokation"empfunden. Der Botschafter Ecuadors spricht von einem deutschen ,,Affront". ex.klusiv