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BERLIN/MINSK Deutschland intensiviert seine Kontakte zur Opposition gegen den weißrussischen Staatspräsidenten Alexandr Lukaschenko. Der Staatsminister im Auswärtigen Amt Christoph Zöpel empfing innerhalb weniger Tage den Vorsitzenden der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei Weißrusslands, Nikolaj Statkewitsch, und eine hochrangige weißrussische Gewerkschaftsdelegation. Die Delegation, die sich auf Einladung des DGB und der FriedrichEbertStiftung in Deutschland aufhielt, versicherte sich für die aktuellen Auseinandersetzungen zwischen den weißrussischen Gewerkschaften und Lukaschenko der Unterstützung durch die deutsche Regierung. ex.klusiv

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MINSK Der deutsche Leiter der Beratungs- und Beobachtungsgruppe der OSZE in der weißrussischen Hauptstadt Minsk, Hans-Georg Wieck, hat die weißrussischen Präsidentschaftswahlen pauschal als ,,unfair"bezeichnet. Wieck ist ehemaliger Leiter der deutschen Auslandsspionage, die unter dem Namen ,,Bundesnachrichtendienst"(BND) weltweit operiert. Über besondere Kenntnisse verfügt der BND in Osteuropa, wo seine führenden Gründungsmitglieder am nationalsozialistischen Vernichtungskrieg beteiligt waren. Während der ehemalige deutsche Spionagechef die Legitimität der Präsidentschaft Lukaschenkos in Zweifel zieht, hat die British Helsinki Human Rights Group bestätigt, dass die Wahlen korrekt abgelaufen seien. ex.klusiv