Vom deutschen Euro zur deutschen EZB (II)

BERLIN/BRÜSSEL | |   Nachrichten

BERLIN/BRÜSSEL (Eigener Bericht) - Nach der Einigung der EU-Finanzminister, den Spanier Luis de Guindos für das Amt des EZB-Vizepräsidenten zu nominieren, steigen die Chancen für Bundesbankchef Jens Weidmann auf den EZB-Präsidentenposten. Die Entscheidung für de Guindos ist in Berlin auf Zustimmung gestoßen; der amtierende spanische Wirtschaftsminister gilt als einer der Väter der spanischen Immobilienblase. Wegen des Regionalproporzes in der EU ist nach der Einigung auf ihn als EZB-Vize nun die Entscheidung für einen Nordeuropäer als EZB-Präsidenten zu erwarten. Denkbar wäre laut Beobachtern ein Deal, der Weidmann an die EZB-Spitze brächte und Frankreich mit dem Posten des Kommissionspräsidenten bediente. Der gegenwärtige Bundesbankchef ist in Südeuropa unbeliebt, weil er Aufkaufprogramme des jetzigen EZB-Präsidenten Mario Draghi systematisch zu verhindern suchte, die in den schwer von der Krise erschütterten Ländern als überlebenswichtig galten. Mit einem EZB-Präsidenten Weidmann stiege die deutsche Machtkonzentration in den Finanzinstitutionen der Eurozone weiter an.

ex.klusiv


ex.klusiv

Den Volltext zu diesem Informationsangebot finden Sie auf unseren ex.klusiv-Seiten - für unsere Förderer kostenlos.

Auf den ex.klusiv-Seiten von german-foreign-policy.com befinden sich unser Archiv und sämtliche Texte, die älter als 14 Tage sind. Das Archiv enthält rund 5.000 Länder-Artikel sowie Hintergrundberichte, Dokumente, Rezensionen und Interviews. Wir würden uns freuen, Ihnen diese Informationen zur Verfügung stellen zu können - für 7 Euro pro Monat. Das Abonnement ist jederzeit kündbar.

Möchten Sie dieses Angebot nutzen? Dann klicken Sie hier.

Umgehend teilen wir Ihnen ein persönliches Passwort mit, das Ihnen die Nutzung unserer ex.klusiven Seiten garantiert. Vergessen Sie bitte nicht, uns Ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen.

Die Redaktion

P.S. Sollten Sie ihre Recherchen auf www.german-foreign-policy.com für eine Organisation oder eine Institution nutzen wollen, finden Sie die entsprechenden Abonnement-Angebote hier.