Vernetzter Ansatz

BERLIN/BONN | |   Nachrichten

BERLIN/BONN Die Organisation der in zivilen Berufen tätigen Bundeswehrsoldaten ist mit Agenten des Bundesnachrichtendienstes (BND) durchsetzt. Dies geht aus Medienberichten hervor. Danach arbeiten mehrere führende Mitglieder des "Reservistenverbandes" der deutschen Streitkräfte für die deutsche Auslandsspionage. Die mehr als 115.000 Mitglieder der Organisation können von der Bundeswehr jederzeit aktiviert werden - auch für Kriegsoperationen, an denen der BND grundsätzlich maßgeblich beteiligt ist. Der Präsident des "Reservistenverbandes", der CDU-Parlamentarier Roderich Kiesewetter, sieht seine Arbeit durch den deutschen Auslandsgeheimdienst indes "kompromittiert" und kündigte deshalb kürzlich seinen Rückzug aus dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestages an. Kiesewetter hat sich in der Vergangenheit mehrfach für die Erweiterung der Machtbefugnisse des BND ausgesprochen. Er vertritt zudem einen "vernetzten Ansatz" in der "Sicherheitspolitik", der eine enge Zusammenarbeit zwischen Militär, Polizei und Geheimdiensten vorsieht.

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