Knallharte Wirtschaftsförderung

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BERLIN (Eigener Bericht) - Eine vom deutschen Entwicklungsministerium veröffentlichte Studie bekräftigt die Bedeutung entwicklungspolitischer "Public Private Partnerships" (PPP) als "Türöffner" in Markterschließungsstrategien deutscher Privatunternehmen. Wie es in dem Papier heißt, das von einem Pharma-Konzern kofinanziert wurde, nutzen deutsche Firmen die Armutsbevölkerung des globalen Südens bislang noch nicht im vollen Umfang als gewinnbringende Käuferschicht. Die Industrie könne diesen "Markt" erschließen, wenn es ihr gelinge, sich der "Entwicklungspolitik" als "Türöffner" zu bedienen. Entsprechende Projekte bietet das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) an. Derzeit führt es allein im Agrar-Bereich 70 Projekte mit Unternehmen wie BASF, Bayer, Shell oder Google durch. Darüber hinaus unterstützt es die auf dem letzten G8-Gipfel gegründete "Neue Allianz für Ernährungssicherheit", der unter anderem Monsanto, Bayer, Dupont und Unilever angehören. Zudem hat es - gemeinsam mit der Deutschen Bank - einen Fonds für Investments in die afrikanische Landwirtschaft aufgelegt. Der Fonds, der profitable Geschäfte ermöglicht, hat seinen Sitz aus steuerlichen Gründen in Luxemburg; ihm eventuell entstehende Verluste trägt als erste die Bundesregierung.

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