Helfer in der Not

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OSLO (Eigener Bericht) - Mit der Verleihung seines "Friedenspreises" an die EU stärkt das Osloer Nobelkomitee das Streben Berlins nach Stabilisierung des krisenerschütterten deutsch-europäischen Machtblocks. Europa verdanke der europäischen Integration nach furchtbaren Weltkriegen "Frieden und Versöhnung", behauptet das Komitee. Mit der Erklärung, die europäische Integration sei eine "Frage von Krieg und Frieden in Europa", haben Berliner Politiker, auch Kanzlerin Merkel, bereits mehrfach die Formierung der EU nach deutschen Vorstellungen erzwungen. Die Verleihung des Friedensnobelpreises erfolgt zu einem Zeitpunkt, da die Euro-Krise die Widerstände gegen Berliner Diktate stärkt, erste Massenproteste gegen die deutsche Politik hervorruft und den Bestand der EU zum ersten Male seit ihrer Gründung ernsthaft in Frage stellt. In der deutschen Hauptstadt heißt es, man dürfe den Widerständen keinesfalls nachgeben - eine deutsch dominierte EU sei für die globale Berliner Machtpolitik "unverzichtbar".

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