Das bekannte Unbekannte

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BERLIN (Eigener Bericht) - In der Debatte über den womöglich bevorstehenden weltpolitischen Abstieg Europas dringen Berliner Regierungsberater auf entschiedenes Handeln Deutschlands und der EU. Zwar gingen die meisten Experten zur Zeit davon aus, dass der weltpolitische Einfluss der EU in Zukunft "deutlich schwinden" werde. Diese Prognose beruhe jedoch auf der Annahme, dass die aktuellen Entwicklungstendenzen fortdauerten. Dies sei ungewiss: Niemand könne unerwartete Entwicklungen ausschließen. Als Beispiel nennen die Autoren eines Beitrags in der Fachzeitschrift Internationale Politik eventuelle Verteilungskonflikte in China, die "in einen Bürgerkrieg" münden und den Aufstieg der Volksrepublik umgehend beenden könnten. Innere Auseinandersetzungen in China, wie sie der Westen ganz gezielt fördert, gelten auch in Berliner Regierungsinstitutionen als möglicher Wendepunkt des europäischen Abstiegs. Unabhängig davon bescheinigen die Autoren der Internationalen Politik Deutschland und der EU "die Fähigkeit, auch in einer multipolaren Welt weiterhin eine mit-führende Rolle zu spielen". Entscheidend sei allerdings die "Bereitschaft", diese Fähigkeit "auszuschöpfen". Dazu gehöre ein geschlossenes außenpolitisches Auftreten sowie eine stärkere Militarisierung Europas.

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