Die Wirtschaftsachse Berlin-Moskau (I)

BERLIN/MOSKAU | |   Nachrichten | russische-foederation

BERLIN/MOSKAU (Eigener Bericht) - Mit dem Verkauf der Opel-Mehrheit an Magna und die Sberbank führt Berlin erprobte Strategien der deutschen Russland-Expansion fort. Die Beteiligung der russischen Bank öffnet dem Rüsselsheimer Konzern den Weg auf den russischen Markt, dem in der Automobilindustrie hohe Bedeutung beigemessen wird. Zugleich bindet er die russische Industrie, die sich zunehmend nach Asien orientiert, enger an Deutschland. Als Gegenleistung erhält die russische Seite umfangreiches Know-How zur Konsolidierung maroder russischer Automobilfirmen und Einfluss auf eine deutsche Traditionsmarke. Der Ausbau der deutsch-russischen Wirtschaftsachse geschieht zu Lasten transatlantischer Kooperation: Verlierer ist der US-Konzern General Motors (GM). Der einstige Weltmarktführer muss nicht nur auf die europäischen Opel-Werke verzichten, sondern bekommt weltweit neue Konkurrenz. Dies gilt nicht zuletzt für den wichtigen russischen Markt, wo in Zukunft nicht nur Opel gegen GM antritt, sondern auch die einheimische Industrie - gestärkt durch deutsche Technologie.

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