Krise und Konzentration

WIEN/KÖLN | |   Nachrichten | oesterreich

WIEN/KÖLN (Eigener Bericht) - Eine krisenbedingte Fusionswelle unter europäischen Airlines gibt einen Vorgeschmack auf die mögliche Ballung von Wirtschaftsmacht infolge der westlichen Finanzkrise. Zu den Hauptgewinnern gehört mit der Lufthansa ein deutscher Konzern. Die Fluggesellschaft bereitet Übernahmen kleinerer Konkurrenten vor und sucht die jetzige Nummer eins, Air France-KLM, zu verdrängen; angestrebt wird der Kauf von Airlines in Nord- und Südeuropa und von Firmen mit Zielen in Osteuropa sowie Afrika. Nur eine dritte europäische Airline, British Airways, kann in dem Konkurrenzkampf noch mithalten, alle übrigen werden aufgekauft oder auf ein Nischendasein beschränkt. Ursache der aktuellen Fusionswelle ist die Krise der Luftfahrt, die wegen branchenspezifischer Besonderheiten (stark gestiegener Kerosinpreis) bereits früher zu starken Konzentrationen führt als in anderen Wirtschaftssegmenten. Dort kündigen sich die Auswirkungen der globalen Finanzkrise zum Teil jedoch ebenfalls schon an. Bei den Übernahmekämpfen profitiert die Lufthansa von Sonderbeziehungen, die die Berliner Schaukelpolitik deutschen Unternehmen eröffnet hat - von exklusiven Kontakten nach Moskau.

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