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BERLIN/MAINZ | |   Nachrichten

BERLIN/MAINZ (Eigener Bericht) - Mit einer der "aufwendigsten und teuersten" TV-Produktionen erinnert das deutsche Fernsehen an die "größte Schiffskatastrophe der Geschichte". Bei dem Untergang kamen 1945 etwa 9.000 Menschen ums Leben. Ihr Schiff, die NS-"Gustloff", wurde in der Ostsee von sowjetischen Torpedos getroffen. Der TV-Mehrteiler läuft in den kommenden Tagen zur Prime-Time und wird bundesweit auf großformatigen Plakatflächen beworben. Beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) erhofft man sich mit dem historisierenden Spielfilm Spitzenquoten. Für die Großproduktion wurde die Rolle eines "Verräters" erfunden, der als Funker Sabotage begeht und die 9.000 Passagiere dem Tod ausliefert - im Auftrag "von kommunistischen Emigranten". Wie der ZDF-Fachberater vermutet, hat das "Nationalkomitee Freies Deutschland" das Massensterben verursacht. Die TV-Kolportage entstand bei der Auftragsfirma UFA, deren gleichnamiger NS-Vorläufer die Ausrottung von "Juden und Bolschewisten" propagierte.

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