Kupferkrieg

HAMBURG/WIEN | |   Nachrichten | oesterreich

HAMBURG/WIEN (Eigener Bericht) - Deutsch-österreichische Machtkämpfe prägen aktuelle Auseinandersetzungen um die führende Rolle in der europäischen Kupferproduktion. Gegenstand des Streits ist das größte deutsche Kupferunternehmen, die Norddeutsche Affinerie; die Firma ist der größte Kupferproduzent Europas und der bedeutendste Kupferrecycler weltweit. Sie will den belgischen Cumerio-Konzern übernehmen und damit ihre Position in der globalen Konkurrenz stärken, wird aber durch heftigen Streit mit einem österreichischen Anteilseigner bislang daran gehindert. Der Österreicher, Mehrheitseigner eines der bedeutendsten Wiener Konzerne, verlangt Mitsprache bei der Norddeutschen Affinerie und Beteiligung an der Macht. Um die alleinige nationale Kontrolle über das Unternehmen zu sichern, greifen staatliche deutsche Stellen ein. Die Auseinandersetzung betrifft einen eminent wichtigen und hochprofitablen Markt. Die Kupferpreise sind seit 2001 dramatisch gestiegen und versprechen den Produzenten beispiellose Gewinne. Vor allem aber ist Kupfer ist ein unersetzlicher Rohstoff für die deutsche Industrie, die mehr als ein Zehntel des globalen Marktvolumens beansprucht. Das Metall besitzt daher für Berlin strategische Bedeutung.

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