Dritte Säule

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BERLIN (Eigener Bericht) - Mit einer kräftigen Mittelaufstockung weitet das Auswärtige Amt seine weltweite kulturpolitische Einflussarbeit aus. Primäre Zielländer sind die zentralen Wachstumsmärkte der deutschen Exportwirtschaft: neben einigen Ländern Osteuropas vor allem der Mittlere Osten und Asien. Die neuen Gelder für kulturelle Tätigkeiten, die (neben Politik und Wirtschaft) "dritte Säule" der deutschen Außenpolitik, erhöhen den letztjährigen Etatposten um über 15 Prozent und kommen vor allem den deutschen Auslandsschulen zugute. Ihre Zahl soll mit Hilfe der größten je in diesem Bereich getätigten Investition verdoppelt werden. Aus den Schülern der Auslandsschulen entstünden auf die Bundesrepublik ausgerichtete "Netzwerke, auf die sich Außenpolitik, Exportwirtschaft und Kultur stützen können", urteilt das Berliner Außenministerium. Weitere neue Gelder fließen dem halbstaatlichen Goethe-Institut zu. Kulturprojekte im Ausland dienten nicht nur der Mehrung deutschen Ansehens allgemein, sondern vor allem unternehmerischen Zielen, heißt es in einem kulturpolitischen "Leitfaden" des Auswärtigen Amts: "Im Idealfall wird der Produktabsatz erhöht, werden neue Zielgruppen und Märkte erschlossen und Sympathien in der Öffentlichkeit gewonnen."

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