Den Auftrag erfüllen

KABUL/PESHAWAR/BERLIN | |   Nachrichten | afghanistanpakistan

KABUL/PESHAWAR/BERLIN (Eigener Bericht) - Die Eskalation der Kämpfe in Afghanistan ruft erste Risse innerhalb der Berliner Kriegsparteien hervor. Angesichts der Destabilisierung des afghanischen Nordens muss ein Kurswechsel eingeleitet und der Abzug der Bundeswehrtruppen in Betracht gezogen werden, fordert der Grünen-Politiker Rüdiger Sagel. Wie Sagel, Landtagsabgeordneter aus Nordrhein-Westfalen, gegenüber dieser Redaktion bestätigt, verlangen immer mehr Basisverbände der Partei des ehemaligen Außenministers Fischer eine Abkehr von dem Kriegskurs, den die Parteispitze weiter aufrecht hält. Ein Sonderparteitag soll für den Rückzug des deutschen Militärs plädieren und sich damit einer Forderung der Linkspartei anschließen. Ähnliche Äußerungen werden auch innerhalb der regierenden SPD laut. Währenddessen beziehen die Kämpfe in Afghanistan in zunehmendem Maße pakistanisches Territorium ein und führen zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Kabuler Regierungstruppen und der Armee Islamabads. Die NATO intensiviert ihre Unterstützung für Pakistan - mit aktiver Beteiligung der Bundesrepublik. Unmittelbare Folge ist der erste Tod eines ISAF-Soldaten auf pakistanischem Territorium.

ex.klusiv


ex.klusiv

Den Volltext zu diesem Informationsangebot finden Sie auf unseren ex.klusiv-Seiten - für unsere Förderer kostenlos.

Auf den ex.klusiv-Seiten von german-foreign-policy.com befinden sich unser Archiv und sämtliche Texte, die älter als 14 Tage sind. Das Archiv enthält rund 5.000 Länder-Artikel sowie Hintergrundberichte, Dokumente, Rezensionen und Interviews. Wir würden uns freuen, Ihnen diese Informationen zur Verfügung stellen zu können - für 7 Euro pro Monat. Das Abonnement ist jederzeit kündbar.

Möchten Sie dieses Angebot nutzen? Dann klicken Sie hier.

Umgehend teilen wir Ihnen ein persönliches Passwort mit, das Ihnen die Nutzung unserer ex.klusiven Seiten garantiert. Vergessen Sie bitte nicht, uns Ihre E-Mail-Adresse mitzuteilen.

Die Redaktion

P.S. Sollten Sie ihre Recherchen auf www.german-foreign-policy.com für eine Organisation oder eine Institution nutzen wollen, finden Sie die entsprechenden Abonnement-Angebote hier.