Aufräumtrupps

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BONN (Eigener Bericht) - In einem Netzwerk mit zivil-militärischen Komponenten unterstellt die deutsche Außenpolitik ehemals staatsferne Organisationen ihrer weltweiten Expansionsstrategie. Das Netzwerk firmiert als "Arbeitsgemeinschaft Entwicklungspolitische Friedensarbeit (Gruppe FriEnt)" und ist in Bonn (Nordrhein-Westfalen) angesiedelt. Anlaufadresse ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Zu den Mitgliedern der "Arbeitsgemeinschaft" gehören offiziöse Politikagenturen (Friedrich-Ebert-Stiftung), bekannte Vorfeldapparate der staatlichen Auslandsaktivitäten (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) sowie humanitäre und kirchliche Hilfswerke. Mitglieder der beteiligten Organisationen kritisieren die militärische Indienststellung ihrer Arbeit, weil sie befürchten, in den Sog deutscher Militäreinsätze auf fast sämtlichen Kontinenten zu geraten. Die Bedrohungsszenarien der Berliner Verteidigungspolitik teile man nicht, heißt es bei Caritas international auf Anfrage dieser Redaktion. Um den offenen Widerstand der humanitären Helfer zu vermeiden und ihre Tätigkeit zu neutralisieren, wird Caritas und anderen Hilfsorganisationen empfohlen, sich der dienenden Arbeit zu widmen, statt politische Rahmenbedingungen zu diskutieren.

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