Schwache Abwehrfronten

DÜSSELDORF/ESSEN | |   Nachrichten | spanienitalienfrankreichniederlandeoesterreich

DÜSSELDORF/ESSEN (Eigener Bericht) - In mehreren europäischen Staaten wächst die Sorge vor einem Verlust der Kontrolle über die strategisch wichtige nationale Energieversorgung an Deutschland. Anlass dafür sind die Expansionsbestrebungen deutscher Energiekonzerne wie Eon und RWE, die einige Regierungen durch Fusionen einheimischer Versorger aufzuhalten versuchen - bislang ohne großen Erfolg: Die Abwehrmaßnahmen stoßen nicht nur auf innenpolitische Schwierigkeiten, sondern werden auch von der Europäischen Kommission als "Verletzung der Kapitalfreiheit" eingestuft. Spanien etwa wehrt sich gegen den Einstieg von Eon beim größten einheimischen Energieversorger, wird aber wohl dem Druck aus Brüssel nachgeben und der Offerte des deutschen Energieriesen letztendlich zustimmen müssen. In Frankreich und Österreich mussten die Versuche, "nationale Sperrriegel" gegen Übernahmeversuche ausländischer Energiekonzerne zu errichten, wegen zu großer Widerstände auf den Herbst vertagt werden. Den Niederlanden schließlich steht eine Übernahmeschlacht bevor, in der sie die Kontrolle über ihre Energieversorgung an deutsche Unternehmen verlieren dürften.

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