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PARIS/WIEN/WARSZAWA/BERLIN (gfp.com) - Mit einer Demonstrations- und Veranstaltungsserie in der gesamten Bundesrepublik antworten deutsche Organisationen auf das Gedenkverbot der Bahn AG. Der größte europäische Logistik-Konzern sperrt seit einem Jahr sämtliche Publikumsbahnhöfe für eine Ausstellung über die Deportationen von mehreren zehntausend Kindern, die über das deutsche Schienennetz in die NS-Vernichtungslager transportiert wurden. Allein 11.000 Kinder kamen aus Frankreich, darunter Flüchtlinge aus Österreich, Polen und Deutschland. Für den morgigen Freitag (Auschwitz-Gedenktag) werden Bahnhofs-Aktionen in Berlin, Hamburg, Leipzig, Stuttgart, Saarbrücken, Wuppertal und Verden (Aller) angekündigt. In Köln rufen die Initiatoren zu einer Demonstration am Samstag auf, an der Überlebende der Bahn-Deportationen teilnehmen. "Wir wollen und werden das Gedenkverbot durchbrechen", erklären Mitglieder der Kölner Initiative gegenüber dieser Redaktion. Berlin: S-Bahn Zoo 18.00 Uhr (Freitag) Leipzig: Hauptbahnhof (Freitag) Stuttgart: DGB-Haus 14.00 Uhr, Hauptbahnhof 17.30 Uhr (Freitag). Es sprechen: Bärbel Illi (ver.di Stuttgart), Beate Klarsfeld (Paris) Saarbrücken: Hauptbahnhof 16.00-18.00 Uhr (Freitag) Wuppertal: Hauptbahnhof 18.00 (Treffpunkt Döppersberg), Rathaus Elberfeld 19.00 Uhr (Freitag) Verden: Hauptbahnhof 13.00-14.30 (Freitag) Köln: Domtreppe/Hauptbahnhof 15.00 Uhr (Samstag). Unter Beteiligung von Tamar Dreifuss (Überlebender Ghetto Wilna), Marcel Nedschatten (Überlebender KZ Buchenwald), Simon Gronowski (Überlebender der "Reichsbahn"-Deportationen).

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