Feudale Sonderbeziehungen

ERBIL/DÜSSELDORF | |   Nachrichten | irak

ERBIL/DÜSSELDORF (Eigener Bericht) - Ein deutscher Vertrauter des Präsidenten der nordirakischen Region Kurdistan fordert deutsche Unternehmen zu stärkerer Wirtschaftstätigkeit in dem Gebiet auf. Die Regionalregierung in Erbil erwartet entsprechend den Autonomie-Bestimmungen der neuen irakischen "Verfassung" hohe Einkünfte aus der Erdölförderung, die in Bagdad fehlen, im Norden des Landes aber einen Wirtschaftsboom auslösen könnten. Wie Siegfried Martsch, ein ehemaliger Parlamentarier der Partei des scheidenden deutschen Außenministers (Bündnis 90/Die Grünen), erklärt, könne es sich als "Fehler" erweisen, im Nordirak zu spät gegen die europäische und US-amerikanische Konkurrenz anzutreten. Martsch ist wegen seiner langjährigen Unterstützung des Barzani-Clans, der jetzt die Regionalregierung beherrscht, in dessen Sippe aufgenommen worden und darf sich "Siggi Barzani" nennen. Stärkeren deutschen Wirtschaftseinfluss hält er insbesondere dann für möglich, falls "Irakisch Kurdistan" zum eigenständigen Staat wird.

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