Großer Irrtum

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AUGSBURG (Eigener Bericht) - Die Garantiemächte des Potsdamer Abkommens sollen Bestimmungen des Vertrages zum "großen Irrtum" erklären und die Umsiedlung der Deutschen aus der Tschechoslowakei als "fortwirkendes Unrecht" einstufen. Dies forderte der Sprecher der "Sudetendeutschen Landsmannschaft", der ehemalige bayerische Landtagspräsident Johann Böhm, am Wochenende in Augsburg. Wie Böhm erklärt, sei für die "Sudetendeutschen" der 8. Mai 1945 der "Tag, an dem in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien ein neuer Krieg begann". Die "Deutschen im Osten" hätten "nach Kriegsende insgesamt am schwersten" an den Kriegsfolgen tragen müssen, behauptet der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber. Die Äußerungen fielen auf dem alljährlichen "Sudetendeutschen Tag" und knüpfen ausdrücklich an die Revisionsdebatte der vergangenen Monate an. Politiker aus Deutschland, Polen, Estland, Lettland und Litauen versuchen gemeinsam, die Völkerrechtsbeschlüsse von Jalta (Februar 1945) umzustoßen.

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