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BERLIN/JUBA (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | sudan

BERLIN/JUBA (Eigener Bericht) Der Deutsche Bundestag hat am gestrigen Freitag (22. April) die Entsendung von Bundeswehreinheiten in den Südsudan beschlossen. Der Militäreinsatz ist grundsätzlich auf ,,das gesamte Territorium Sudans"mandatiert und ist ,,planerisch"auf eine Dauer von sechseinhalb Jahren angelegt. Berlin, das im Rahmen der UN-Mission ,,UNMIS"( ,,United Nations Mission in Sudan") das größte nationale Kontingent an Militärbeobachtern stellt, sichert sich damit bevorzugte Kontrollmöglichkeiten bis zur Abhaltung eines Sezessionsreferendums im Jahr 2011. Die Bevölkerung der südlichen Landesteile, in denen reiche Rohstoffbestände nachgewiesen sind, soll dann über die Gründung eines eigenen Staates entscheiden. An Separatisten im Südsudan leitet die Bundesregierung umfangreiche Finanzmittel ( ,,Entwicklungshilfe") und umgeht die Zentralregierung in Khartum. Mit Umsetzung des jetzigen Sudan-Beschlusses werden fast 7.000 deutsche Soldaten auf drei Kontinenten im Auslandseinsatz sein.

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