• Verflechtung

    Deutschland drängt die Europäische Union zu einer engeren Verbindung mit Russland, die auch eine militärische Zusammenarbeit beinhalten soll. ex.klusiv

  • Partnerschaft

    Der deutsche Eon-Konzern festigt durch langfristige Verträge über Lieferungen von Erdgas seine Verbindung zur russischen Staatsfirma Gazprom. ex.klusiv

  • Neuer Teilhaber

    Eine russische Staatsbank kauft Anteile des deutsch- französischen Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS und strebt an, Einfluss auf die Entscheidungen des Unternehmens zu erlangen. ex.klusiv

  • Verstärkung

    Die Commerzbank expandiert auf dem boomenden russischen Bankenmarkt und beteiligt sich an der Moskauer Promsvyazbank. ex.klusiv

  • Pioniergeist

    Der deutsche Handelskonzern Metro setzt seine rasante Expansions- Strategie in Russland fort. ex.klusiv

  • Richtige Richtung

    BERLIN/MOSKAU/WARSZAWA (Eigener Bericht) - Die russische Regierung stellt der Bundesrepublik technologische Hilfe beim Aufbau eines deutschen Satellitensystems für Militärspionage zur Verfügung und intensiviert ihre Zusammenarbeit mit den deutschen Streitkräften. Dies melden besorgte polnische Medien. Im Rahmen der bilateralen Kooperation pflegen russische Militärs auch mit heftig umstrittenen Einheiten der Bundeswehr einvernehmliche Beziehungen. Zu den Moskauer Militärpartnern gehören deutsche Gebirgsjäger, gegen die sich seit Jahren öffentliche Proteste richten, weil sie an Ehrungen für die NS-Wehrmacht teilnehmen. Die Gebirgsjäger-Einheiten hatten im Zweiten Weltkrieg zahllose Massenmorde auf russischem Territorium verübt. Im Rahmen der intensivierten Militärkooperation zwischen Berlin und Moskau wird es in den kommenden Monaten zu 25 gemeinsamen Begegnungen von Truppenteilen beider Länder kommen. Dazu zählen auch Kriegsmanöver. Die Vereinbarung, die Ende Mai von den Verteidigungsministern in Sankt Petersburg getroffen wurde, setzt die militärtechnologische und rüstungswirtschaftliche Kooperation der vergangenen 15 Jahre fort und eröffnet Moskau lukrative Verdienstmöglichkeiten bei deutschen Auslandseinsätzen. Im Gegenzug erhofft sich Berlin größere militärische Autonomie von Strukturen der NATO, deren Schwächung in Kauf genommen wird. ex.klusiv

  • Deutsche Institutionen haben sich einflussreiche Positionen bei der Ausgestaltung des russischen Finanzwesens gesichert. ex.klusiv

  • BERLIN/KIEW/MINSK/MOSKAU (Eigener Bericht) - Der beim gestrigen Treffen der NATO-Verteidigungsminister bekräftigte Wunsch der Ukraine nach einem baldigen Beitritt zum Nordatlantikpakt stößt in Berlin auf zurückhaltende Reaktionen. Die Ausdehnung des westlichen Kriegsbündnisses in das nördliche Schwarzmeergebiet müsse "mit hoher politischer Sensibilität konzipiert" werden, heißt es unter deutschen Regierungsberatern mit Blick auf mögliche Reaktionen Moskaus. Berlin will einen offenen Konflikt mit Russland derzeit vermeiden, um den Zugriff der deutschen Wirtschaft auf die Energieressourcen des Landes nicht zu gefährden. Zugleich zieht die deutsche Außenpolitik einen Interessenabgleich mit dem Kreml in einigen postsowjetischen Staaten in Betracht, um den dortigen US-Einfluss zu begrenzen. Als möglicher Modellfall gilt Belarus, wo ein mit Moskau abgestimmter Austausch des Staatspräsidenten weiterhin im Gespräch ist. Zugleich hält Berlin den Druck auf Minsk aufrecht: Im belarussischen Programm des Staatssenders Deutsche Welle heißt es, Staatspräsident Lukaschenko werde "die Macht bis zum Ende der dritten Amtsperiode nicht halten können". ex.klusiv

  • Werbetour

    Die Deutsche Börse verstärkt nach ihren misslungenen Versuchen zur Expansion in Westeuropa ihre Aktivitäten in Russland. ex.klusiv

  • Neues Niveau

    Der deutsch-französische Luft- und Raumfahrtkonzern EADS arbeitet künftig noch enger mit russischen Firmen zusammen. ex.klusiv