BERLIN/MADRID Die EU will die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit Lateinamerika und der Karibikregion weiter ausbauen. Bundesregierung und Bundestag hatten zuvor darauf gedrängt, die 1999 unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft vereinbarte strategische Partnerschaft ,,fortzuschreiben"und die Widerstände in verschiedenen EU-Staaten zu überwinden. US-Analysten sehen in der Kooperation eine ,,new solidarity or 'common front"gegen Washingtons Interessen in der Region. ex.klusiv
SANTIAGO DE CHILE (Eigener Bericht) Der ,,Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe", Gerd Poppe, hält sich seit Anfang März in Chile und Peru auf, um dort ,,Menschenrechtsfragen"zu erörtern. Poppe setzt damit die weltweite Berliner Kampagne fort, die Deutschland als internationale Schutzmacht für Menschenrechte profilieren möchte. Poppes gegenwärtige Vorfeldarbeit in Südamerika dient der am 7. März folgenden Reise des Berliner Außenministers, der die deutschen Wirtschaftsinteressen in Chile voranbringen will. Dort knüpft Berlin an traditionell deutsch-freundliche Sympathien der chilenischen Eliten an. ex.klusiv