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Karl Lamers, Peter Hintze, Klaus-Jürgen Hedrich Eine Perspektive für den Balkan Überlegungen für eine Südost-Europäische Union (Auszüge) 29. Juni 2001 Platz der Republik 1, 11011 Berlin ex.klusiv

|   Nachrichten | albanien

In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Nr. 5/2001, S. 519-522 ,,Die albanische Frage ist offen", erklärte der deutsche Aussenminister Joseph Fischer am 22. März 2001 in einem Zeitungsinterview. Fischer dürfte klar gewesen sein, daß diese Äußerung für albanische Extremisten im Kosovo, in Mazedonien und anderswo wie ein deutsches Versprechen klingt. Ein solches Bestreben ist nicht neu innerhalb der deutschen Politik. Seit der albanischen Staatsgründung im Jahr 1912 haben sich deutsche Regierungen mehr als einmal für eine Grenzziehung im Sinne des großalbanischen Nationalismus eingesetzt. 1912 hatten sich das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn nach dem Ersten Balkankrieg für die Schaffung eines albanisches Staates ausgesprochen, um Serbien und dessen Partner Rußland einen Zugang zur Adria zu verwehren. Die übrigen Großmächte widersetzten sich auf der Londoner Konferenz 1913 zwar nicht der Ausrufung des neuen Staates Albanien, sie konnten jedoch erreichen, daß das Kosovo Serbien zugesprochen wurde. ex.klusiv

|   Nachrichten | jugoslawien

Fälschungen in der Berichterstattung zum Kosovo-Krieg enthüllt Zwei Jahre nach dem Krieg ist es deutschen Journalisten gelungen, hochrangige Militärs bei Bundeswehr und NATO zu befragen, die an den Kriegsvorbereitungen unmittelbar beteiligt waren. Sie sprachen mit Beratern der US-Regierung, dem damaligen NATO-Sprecher Jamie Shea und mit Verteidigungsminister Rudolf Scharping. Vor allem aber unternahmen sie aufwendige Recherchen vor Ort im Kosovo. Sie überprüften die zentralen Argumente für den deutschen Kriegseinsatz und stießen auf ,,bewusste Fälschungen". Die Dokumentation ,,Es begann mit einer Lüge" von Jo Angerer und Mathias Werth sendete die ARD am Donnerstag, 8.02.01, um 21.45 Uhr. ex.klusiv

Große Zeiten

LEIPZIG/MAGDEBURG/WASHINGTON | |   Nachrichten

LEIPZIG/MAGDEBURG/WASHINGTON (Eigener Bericht) - Mit der Errichtung eines "technischen Stützpunktes" für militärische Großraumtransporter wird die faktische Umwidmung des Flughafens Leipzig/Halle fortgesetzt. Der Subventionsflughafen (Steuerzuschüsse: über 300 Millionen Euro) war als zivil deklariert worden und wurde zeitgleich für den Kriegsnachschub der Bundeswehr und ihrer NATO-Partner auserkoren. Die im Januar in Betrieb genommene Basis dient der ständigen Bereithaltung mehrerer Maschinen des russischen Typs Antonow 124-100. Sie können bis zu 120 Tonnen Gerät über große Entfernungen transportieren. Hauptsächliches Zielgebiet ist Kabul (Afghanistan), um eine steigende Zahl deutscher Panzer und anderer Großwaffen an die Kampffront zu verlegen. Die Flugstunde kostet 15.000 Euro. Das jetzt eröffnete Leipziger Operationszentrum bestehe aus "zehn Fachlaboren, ausgerüstet mit fast 3000 Geräten", schreibt die Moskauer Presse nicht ohne Stolz über die russische NATO-Beihilfe für den Krieg in Afghanistan. Die erheblichen Summen, die mit den Militärtransporten verdient werden, wecken Begehrlichkeiten der US-Industrie und führen zu politischen Spannungen. Mit wechselnden Auftragsvergaben, mal für Boeing (USA), mal für Antonow (GUS), versucht Berlin als Mittler zu aufzutreten und seine politische Bedeutung auszuweiten. ex.klusiv

BERLIN/WESTERSTEDE/BAD ZWISCHENAHN/KARLSRUHE | |   Nachrichten

BERLIN/WESTERSTEDE/BAD ZWISCHENAHN/KARLSRUHE (Eigener Bericht) - Das Bundesverteidigungsministerium (BMVg) rechnet mit einer drastischen Zunahme von Kriegsverletzungen durch deutsche Militäreinsätze deutscher Soldaten und verstärkt die Kooperation zwischen Bundeswehrkrankenhäusern und zivilen Kliniken. Ein entsprechender Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland, dem Landkreis Ammerland und der Ammerland-Klinik GmbH wurde kürzlich in Westerstede (Niedersachsen) unterzeichnet. Erklärtes Ziel ist die notfallmedizinische und traumatologisch-operative Versorgung der bei Kampfhandlungen verwundeten Bundeswehrangehörigen, die Ausbildung des militärischen Sanitätspersonals und dessen Vorbereitung auf Auslandseinsätze. Die Fähigkeit der Bundeswehr zur Führung von Kriegen wird damit weiter verbessert, die Heimatfront verstärkt. ex.klusiv

Samstag

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PRAGUE/WASRSZAWA/PARIS/BERLIN | |   Nachrichten

PRAGUE/WASRSZAWA/PARIS/BERLIN (Own Report) - The initiative "Eleven Thousand Children" reported that survivors of the "Reichsbahn" (Railway) deportations into the concentration camps of the NS-regime wanted to conduct juridical steps against the current board of the German Railway Enterprise "Deutsche Bahn AG". The victims of the deportation, among them the eleven thousand children from France and several millions from occupied areas, had to pay four "Reichs"pennies per kilometer for their deportation on the German railway net; for children two pennies were charged each. The German "Reich" collected the fees among others from the Jewish communities of the deported people and distributed millions of "Reichsmark" to the German "Reichsbahn". From the operational capital stock and the resulting interest rates all "Reichsbahn"-successors took their profits. Even today the German Railway Association benefits from the deportation money, however refuses to remember of the victims of the crimes through nation-wide exhibitions. After first complaints from Prague, which were directed against the board of the German Railway Association, the Initiative "Eleven Thousand Children" calls the survivors of the "Reichsbahn" crimes in all European states, to notify their respective cases of deportation and prepare it for an international lawsuit. "After the people, the "Reichsbahn" shifted goods and chattels of the deported ones in ten thousand waggon loads through the whole continent," reports Prof. Dr. Wolfgang Dreßen. "Hereby fortunes of many millions were stolen, which have never been returned." ex.klusiv

Samstag

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Verankerung

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Der Siemens-Konzern übernimmt eine Sperrminorität bei dem auch im Rüstungsgeschäft aktiven russischen Kraftwerksbauer Power Machines. ex.klusiv