WIEN | |   Nachrichten | oesterreich

WIEN Die geplante Fusion der Wasserkraftwerke des deutschen Energiekonzerns E.on mit jenen der Wiener Verbundgesellschaft, des größten Stromerzeuger Österreichs, stoßen in der Alpenrepublik auf massiven Widerstand. Seit der Vorstellung des geplanten Gemeinschaftsunternehmens European Hydro Power (EHP), das zur 60% der Wiener Verbundgesellschaft und zu 40% der E.on Energie AG gehören soll, sprechen sich u.a. die beteiligten Bundesländer Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und das Burgenland heftig gegen diese Pläne aus, die als ,,Ausverkauf Österreichs´´ gesehen werden. ex.klusiv

ESSEN/BRATISLAVA | |   Nachrichten | slowakische-republik

ESSEN/BRATISLAVA Ein Konsortium unter Beteiligung der deutschen Ruhrgas AG hat 49 Prozent des zweitgrößten europäischen Gasnetzbetreibers, der slowakischen SPP, übernommen. Die SPP ist für die Energieversorgung Europas von herausragender strategischer Bedeutung, da über die Pipelines der SPP 70 Prozent des russischen Gasexports nach Westeuropa fliessen. ex.klusiv

PEKING | |   Nachrichten | kvdr

PEKING Die Flucht von 25 Flüchtlingen aus der Koreanischen Volksdemokratischen Republik in die spanische Botschaft in Peking ist von einem deutschen Arzt organisiert worden, der in der Vergangenheit vom deutschen Außenministerium unterstützt wurde. Der Botschaftssturm solle ,,eine Flüchtlingswelle kreieren", erklärte der deutsche Organisator des mediengerecht inszenierten Zwischenfalls. ex.klusiv

BARCELONA | |   Nachrichten

BARCELONA Deutschland wird künftig in der EU eine Sonderrolle einnehmen. Bundeskanzler Schröder und EU-Kommissionspräsident Prodi vereinbarten beim EU-Gipfel in Barcelona, zukünftig vor jedem Gipfel zu gesonderten Gesprächen zusammen zu kommen. Solche regelmäßigen bilateralen Zusammenkünfte zwischen der Kommission und einer Regierung gibt es bislang in der EU nicht. ,,Deutsche Interessen", so Schröder in Barcelona, werde er künftig ,,nachdrücklich einbringen wollen und einbringen müssen". ex.klusiv

PRAG / BERLIN | |   Nachrichten | tschechische-republik

PRAG / BERLIN Der Berichterstatter des außenpolitischen Ausschusses des Europaparlaments für Tschechien, der Deutsche Jürgen Schröder, stellt den EU-Beitritt Tschechiens in Frage. Wenn die Prager Regierung nicht bereit sei, die sog. Benes-Dekrete für ungültig zu erklären, müsse die tschechische Bevölkerung sich eine neue Regierung wählen, sonst werde sie ,,vor den EU-Türen stehen bleiben´´. ex.klusiv

KALININGRAD | |   Nachrichten | russische-foederation

KALININGRAD Die deutsche und die EU-Außenpolitik setzen ihre Bemühungen fort, die Exklave Kaliningrad vom russischen Staat zu lösen und an die EU anzubinden. Durch die Visa-Bestimmungen in Zusammenhang mit dem künftigen EU-Beitritt Polens und Litauens wird der Reiseverkehr zwischen Kalinigrad und dem russischen Staatsgebiet behindert. In Deutschland wird mit der ,,Isolierung´´ Kaliningrads gedroht. ex.klusiv

KATOWICE | |   Nachrichten

KATOWICE Deutsche Unternehmen gründen in Polen einen regionalen Wirtschaftsverband, der deutsche Investitionen in der polnischen Woiwodschaft Slask (Schlesien) organisieren soll. Das Gebiet gehört zu den ,,verlorenen deutschen Ostgebieten", auf die die ,,Vertriebenen" Anspruch erheben. Die deutsche Regierung und andere Institutionen fördern sowohl die ,,deutsche Minderheit" als auch schlesische Autonomiebestrebungen gegenüber dem polnischen Staat. ex.klusiv

FLENSBURG/SKOPJE (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | mazedonien

FLENSBURG/SKOPJE (Eigener Bericht) Das in Flensburg angesiedelte ,,Zentrum für Minderheitenfragen"(EZM), das sich ,,europäisch"nennt und subversiver Tätigkeiten an der Grenze zu Griechenland beschuldigt worden ist, hat Anfang März mehrere Regionalbüros in Mazedonien eröffnet. Die Niederlassungen in Kumanovo, Tetovo und Bitola sollen die ,,interethnischen Verhältnisse"verbessern helfen, heißt es in einer Pressemitteilung des EZM. Das Flensburger ,,Zentrum", dessen Gründung im deutschen Innenministerium geplant wurde und von Berlin finanziert wird, gilt als führende Vorfeldorganisation bei der ,,ethnischen"Parzellierung Europas. ex.klusiv

BERLIN | |   Nachrichten | armenienaserbaidschangeorgien

BERLIN Der stellvertretende Fraktionsvorsitzender der SPD, Gernot Erler, hat ein Strategiepapier veröffentlicht, das der Region des südlichen Kaukasus ,,große geostrategische Bedeutung"zuschreibt. Erler schlägt vor, die Region durch einen in Berlin ersonnenen ,,Stabilitätspakt für den Südkaukasus"an die EU zu binden. Europa könne sich ,,auf Dauer keine Zonen der Instabilität an seinen Rändern leisten", schreibt Erler. ex.klusiv

BERLIN/BRÜSSEL | |   Nachrichten | afghanistan

BERLIN/BRÜSSEL Die etwa 5.000 Soldaten der ,,Multinationalen Brigade in Kabul"(KMNB) werden künftig unter deutschem Oberbefehl agieren, erklärte die Bundesregierung bei einem Treffen mit UNO-Generalsekretär Annan in Berlin. Der deutsche EU-Sonderbeauftragte Klaus-Peter Klaiber für Afghanistan fordert unterdessen eine Verlängerung und Ausweitung des UN-Mandats für die ,,Schutztruppe". Diese müsse ,,einige Jahre"in ganz Afghanistan präsent sein, denn das Land verfüge über ,,keinerlei politische Kultur". ex.klusiv