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BERLIN Conrad Schetter, Mitarbeiter am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn, warnt vor einer ,,Neuordnung"Afghanistans nach ethnischen ( ,,rassischen") Kriterien. Dieses Konzept - das von der deutschen Außenpolitik forciert wird - werde weitere Konflikte schüren und könne zu einer Neuauflage der jugoslawischen Ereignisse führen. ,,Ethnizität als Instrument der Interessendurchsetzung"werde Afghanistan in eine völkische Katastrophe stürzen. ex.klusiv

MÜNCHEN/SHANDONG | |   Nachrichten | china

MÜNCHEN/SHANDONG Bayern baut seine Beziehungen zu China aus. Am 10. November empfing der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber den chinesischen Vizepräsidenten Hu Jintao, der als Nachfolger des derzeitigen chinesischen Staatspräsidenten Zhu Rongji gehandelt wird. Kurz zuvor hatte der bayerische Wirtschaftsminister Otto Wiesheu China besucht. China ist inzwischen der größte Absatzmarkt Bayerns in Asien. ex.klusiv

Das Angebot der deutschen Außenpolitik, als Schutzmacht der ,,unterdrückten Völker" aufzutreten, stößt auch in Afrika auf Resonanz. Eine separatistische Bewegung in Kamerun fordert, die ehemalige Kolonialmacht solle zu ihrer Unterstützung interv | |   Nachrichten | kamerun

Das Angebot der deutschen Außenpolitik, als Schutzmacht der ,,unterdrückten Völker" aufzutreten, stößt auch in Afrika auf Resonanz. Eine separatistische Bewegung in Kamerun fordert, die ehemalige Kolonialmacht solle zu ihrer Unterstützung interv

Der südkamerunische Nationalrat - Southern Cameroons National Council (SCNC) - kämpft seit 1995 für die Unabhängigkeit der englischsprachigen Provinzen im Nord- und Südwesten Kameruns. Im September 1995 organisierte der SCNC ein Unabhängigkeitsreferendum, am 30. Dezember 1999 proklamierte er die Unabhängigkeit der ,,Southern Cameroons". In Kamerun wird dem SCNC die Vorbereitung eines bewaffneten Unabhängigkeitskampfes und die Beteiligung an bewaffneten Angriffen vorgeworfen.

In Deutschland existiert seit fünf Jahren ein Verein von Exil-Mitgliedern des SCNC mit Sitz in Frankfurt am Main. Dort will der SCNC nun eine eigenständige Botschaft einrichten. Diese Botschaft soll die politische Unterstützung der einstigen Kolonialmacht Deutschland für den SCNC organisieren. Die Bundesregierung solle in Kamerun intervenieren, damit dort ,,Frieden einkehrt". ,,Deutschland kann vermitteln. Deutschland kennt Kamerun genau", erklärte der Vorsitzende des SCNC in Deutschland.

s. auch Deutschland ,,Schutzstaat" in Zentral- und Südamerika )

Quellen:
Die Ex-Kolonialmacht Deutschland soll den Südkamerunern helfen; Frankfurter Rundschau 08.11.2001
Proclamation of the Restoration of The Sovereignty and Independence of the Southern Cameroons; www.southerncameroons.org/IndependenceProclamation.htm
Quellen zum SCNC; www.asyl.net/Magazin/2000-9.html#6

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Der von der deutschen Außenpolitik vorangetriebene Ausbau einer europäischen Militärmacht soll den Einfluss der NATO und damit der USA in Europa begrenzen. Die NATO werde an den Rand gedrückt, erklärte der Direktor des größten größten deutschen aussenpolitischen think tanks. In den deutschen Presse heißt es bereits: ,,Die NATO ist tot." ex.klusiv

TALLINN/BUDAPEST (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | ungarnestlandlettlandlitauen

TALLINN/BUDAPEST (Eigener Bericht) Bei einer Reise durch die drei baltischen Staaten hat der deutsche Verteidigungsminister Scharping verlangt, dass Litauen, Lettland und Estland ihre ,,rüstungswirtschaftliche Zusammenarbeit"mit Berlin intensivieren. Auch bei Ausbildung und Übungen könne die ,,Kooperation"verstärkt werden, etwa durch ,,Heranführung an das Multinationale Deutsch-Polnisch-Dänische Korps"in ,,Stettin", sagte Scharping. ex.klusiv

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Die Vizepräsidentin des deutschen Bundestags fordert den Einsatz der Bundeswehr als Besatzungsarmee in Afghanistan. Deutsche Soldaten sollen als Blauhelme im Rahmen einer UN-Mission eingesetzt werden. Damit soll der deutsche Anspruch auf eine führende Rolle bei der ,,Neuordnung"Afghanistans abgesichert werden. ex.klusiv

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Unter den führenden Mitgliedstaaten der ,,Koalition gegen den Terror"hat eine intensive Auseinandersetzung über den Einfluß in Afghanistan nach einem möglichen Sturz des Taliban-Regimes begonnen. Deutschland will seinen Vorsitz im Afghanistan-Komitee der UN nutzen, um eigene Interessen durchzusetzen. ex.klusiv

BEIJING | |   Nachrichten | china

BEIJING Deutschland baut seinen Einfluss auf China weiter aus. Während des Beijing-Aufenthaltes von Bundeskanzler Gerhard Schröder unterzeichneten deutsche Unternehmen 29 Wirtschaftsprojekte im Umfang von etwa 10 Milliarden Euro. Deutschland ist damit der größte europäische Investor in China. Bundeskanzler Schröder strebt mit der engen wirtschaftlichen Kooperation mit China auch eine größere Unabhängigkeit von der US-Wirtschaft an, die sich in einer Schwächeperiode befindet. ex.klusiv

MÜNCHEN/BERLIN | |   Nachrichten

MÜNCHEN/BERLIN Die Bundesregierung hat dem Betrieb eines Forschungsrektors zugestimmt, in dem atomwaffenfähiges Material verarbeitet werden soll. Ungeachtet der Kritik von Fachleuten und entgegen internationalen Regelungen bestehen die deutschen Betreiber darauf, für den Reaktor hochangereichteres Uran zu benutzen, das für den Bau von Atombomben verwendet werden kann. ex.klusiv

BERLIN (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | afghanistan

BERLIN (Eigener Bericht) Bei den gegenwärtigen Planungen für eine Nachkriegsordnung in Afghanistan beansprucht die deutsche Außenpolitik eine führende Rolle. Während die USA unfähig und zu parteiisch seien, werde Berlin als ,,Mittler mit der großen Ordnungsidee"die ,,Neuordnung"Afghanistans maßgeblich bestimmen, heißt es in der deutschen Presse. ex.klusiv