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Ein Einsatz der Bundeswehr in Somalia wird immer wahrscheinlicher. Wie der Staatsminister im Auswärtigen Amt Christoph Zöpel (SPD) jetzt dem ,,Kölner Stadt-Anzeiger"erklärte, müsse ein solcher Einsatz erwogen werden, wenn es in Somalia ,,sichere Häfen"für ,,Terroristen"gebe. Das von rivalisierenden Warlords beherrschte Somalia verfügt über nicht unbedeutende Rohstoffvorkommen; von seinen Häfen aus lassen sich der Golf von Aden sowie weite Teile des Roten Meeres kontrollieren. ex.klusiv

BERLIN (Eigener Bericht) | |   Nachrichten

BERLIN (Eigener Bericht) Auf einer ,,zentralen Feierstunde"zum ,,Volkstrauertag"im Plenarsaal des Berliner Reichstagsgebäudes hat der protestantische Bischof Wolfgang Huber die ,,Wiederkehr militärischer Notwendigkeiten und Maßnahmen"abgesegnet und erklärt, Deutschland könne diesen aktuellen ,,Maßnahmen" ,,nicht ausweichen". In einem Rückblick auf den Zweiten Weltkrieg führte Huber aus, ,,gewiss"müsse ,,man zwischen dem im KZ ermordeten Juden und dem SS-Mann (...) unterscheiden". Huber fügte unmittelbar anschließend hinzu: ,,Der Krieg, der große Gleichmacher, verwischt solche Unterscheidungen."Nach Auffassung von Bischof Huber dürfen deutsche Massenmörder besondere göttliche Anteilnahme in Anspruch nehmen. ,,Der überlebende Täter gerät unter Gottes besondere Fürsorge", sagte Huber in Gegenwart des deutschen Bundespräsidenten und der politischen Hauptstadt-Prominenz. Kritiker der deutschen Weltkriegs-Täter nannte Huber ,,besserwisserisch". ex.klusiv

KÖLN | |   Nachrichten

KÖLN (Eigener Bericht) - Am 23. und 24. November 2001 findet in Köln eine ,,Internationale Medienmesse"statt, die über ca. 3.000 ,,deutschsprachige Auslandsmedien"informieren will. Der von der Bundesregierung finanzierte Sender ,,Deutsche Welle"tritt als Kooperationspartner des Veranstalters auf, eines privaten Vereins namens ,,Internationale Medienhilfe"(IMH). Bereits in der Vergangenheit kümmerten sich angeblich private Vereine um ,,deutschsprachige Auslandsmedien". Dort beschäftigte ausländische Journalisten wurden mit bestimmten Abteilungen des deutschen Staatsapparates in Kontakt gebracht. Ziel war die ,,nachrichtendienstliche Erschließung deutsch publizierender Ausländer". ex.klusiv

HAMBURG (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | ungarn

HAMBURG (Eigener Bericht) Bertelsmann, größter europäischer Medienkonzern, ordnet seinen Osteuropa-Besitz neu, um in das ungarische TV-Geschäft einzusteigen. Mit mehreren Beteiligungen an ungarischen Tageszeitungen (Nepszabadsag/Delmagyarorszag/Deelvilag), die von dem Tochterunternehmen Gruner+Jahr gehalten werden, ist Bertelsmann in Ungarn Monopolist. ex.klusiv

BERLIN | |   Nachrichten | afghanistan

BERLIN Conrad Schetter, Mitarbeiter am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn, warnt vor einer ,,Neuordnung"Afghanistans nach ethnischen ( ,,rassischen") Kriterien. Dieses Konzept - das von der deutschen Außenpolitik forciert wird - werde weitere Konflikte schüren und könne zu einer Neuauflage der jugoslawischen Ereignisse führen. ,,Ethnizität als Instrument der Interessendurchsetzung"werde Afghanistan in eine völkische Katastrophe stürzen. ex.klusiv

MÜNCHEN/SHANDONG | |   Nachrichten | china

MÜNCHEN/SHANDONG Bayern baut seine Beziehungen zu China aus. Am 10. November empfing der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber den chinesischen Vizepräsidenten Hu Jintao, der als Nachfolger des derzeitigen chinesischen Staatspräsidenten Zhu Rongji gehandelt wird. Kurz zuvor hatte der bayerische Wirtschaftsminister Otto Wiesheu China besucht. China ist inzwischen der größte Absatzmarkt Bayerns in Asien. ex.klusiv

Das Angebot der deutschen Außenpolitik, als Schutzmacht der ,,unterdrückten Völker" aufzutreten, stößt auch in Afrika auf Resonanz. Eine separatistische Bewegung in Kamerun fordert, die ehemalige Kolonialmacht solle zu ihrer Unterstützung interv | |   Nachrichten | kamerun

Das Angebot der deutschen Außenpolitik, als Schutzmacht der ,,unterdrückten Völker" aufzutreten, stößt auch in Afrika auf Resonanz. Eine separatistische Bewegung in Kamerun fordert, die ehemalige Kolonialmacht solle zu ihrer Unterstützung interv

Der südkamerunische Nationalrat - Southern Cameroons National Council (SCNC) - kämpft seit 1995 für die Unabhängigkeit der englischsprachigen Provinzen im Nord- und Südwesten Kameruns. Im September 1995 organisierte der SCNC ein Unabhängigkeitsreferendum, am 30. Dezember 1999 proklamierte er die Unabhängigkeit der ,,Southern Cameroons". In Kamerun wird dem SCNC die Vorbereitung eines bewaffneten Unabhängigkeitskampfes und die Beteiligung an bewaffneten Angriffen vorgeworfen.

In Deutschland existiert seit fünf Jahren ein Verein von Exil-Mitgliedern des SCNC mit Sitz in Frankfurt am Main. Dort will der SCNC nun eine eigenständige Botschaft einrichten. Diese Botschaft soll die politische Unterstützung der einstigen Kolonialmacht Deutschland für den SCNC organisieren. Die Bundesregierung solle in Kamerun intervenieren, damit dort ,,Frieden einkehrt". ,,Deutschland kann vermitteln. Deutschland kennt Kamerun genau", erklärte der Vorsitzende des SCNC in Deutschland.

s. auch Deutschland ,,Schutzstaat" in Zentral- und Südamerika )

Quellen:
Die Ex-Kolonialmacht Deutschland soll den Südkamerunern helfen; Frankfurter Rundschau 08.11.2001
Proclamation of the Restoration of The Sovereignty and Independence of the Southern Cameroons; www.southerncameroons.org/IndependenceProclamation.htm
Quellen zum SCNC; www.asyl.net/Magazin/2000-9.html#6

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Der von der deutschen Außenpolitik vorangetriebene Ausbau einer europäischen Militärmacht soll den Einfluss der NATO und damit der USA in Europa begrenzen. Die NATO werde an den Rand gedrückt, erklärte der Direktor des größten größten deutschen aussenpolitischen think tanks. In den deutschen Presse heißt es bereits: ,,Die NATO ist tot." ex.klusiv

TALLINN/BUDAPEST (Eigener Bericht) | |   Nachrichten | ungarnestlandlettlandlitauen

TALLINN/BUDAPEST (Eigener Bericht) Bei einer Reise durch die drei baltischen Staaten hat der deutsche Verteidigungsminister Scharping verlangt, dass Litauen, Lettland und Estland ihre ,,rüstungswirtschaftliche Zusammenarbeit"mit Berlin intensivieren. Auch bei Ausbildung und Übungen könne die ,,Kooperation"verstärkt werden, etwa durch ,,Heranführung an das Multinationale Deutsch-Polnisch-Dänische Korps"in ,,Stettin", sagte Scharping. ex.klusiv

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Die Vizepräsidentin des deutschen Bundestags fordert den Einsatz der Bundeswehr als Besatzungsarmee in Afghanistan. Deutsche Soldaten sollen als Blauhelme im Rahmen einer UN-Mission eingesetzt werden. Damit soll der deutsche Anspruch auf eine führende Rolle bei der ,,Neuordnung"Afghanistans abgesichert werden. ex.klusiv