STRAUSBERG | |   Dokumente

STRAUSBERG Ein Autorenteam im Kommando Heer hat ein Thesenpapier darüber verfasst, wie künftig Landkriege geführt werden. Eine besondere Rolle spielen dabei Drohnenschwärme - Verbünde zahlreicher kleiner unbemannter Flugkörper (Unmanned Aerial Vehicles, UAV), die abgestimmt operieren. "Die Entwicklung ist hier rasant", heißt es in dem Papier: "In naher Zukunft ist die Bedrohung durch UAV-Schwärme und damit die Übersättigung der begrenzten eigenen Abwehrfähigkeiten Realität. Die Freiheit zur eigenen Operationsführung in der Dimension Land erfordert einen wirksamen Schutz gegen herkömmliche, aber auch neue Bedrohungen aus der Luft (z.B. Micro-UAV) vor allem im Nah- und Nächstbereich." Zudem heißt es, die Bundeswehr könne ihrerseits Drohnenschwärme einsetzen. german-foreign-policy.com dokumentiert Auszüge. ex.klusiv

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Zu den bedeutendsten Raubunternehmen und Plünderern bei den deutschen Überfällen und Massenverbrechen in Europa (1933-1945) gehört die Firma Schenker. Heute firmiert das Nachfolgeunternehmen als "DB-Schenker" und ist Teil des riesigen deutschen Bahn-Konzerns. "DB-Schenker" befindet sich in Staatsbesitz und untersteht dem Bundesministerium für Verkehr. ex.klusiv

VENEDIG | |   Dokumente

VENEDIG In seinem 1999 erschienenen Werk untersucht der italienische Philosoph Giorgio Agamben den Umgang der staatlichen Macht mit ihren Opfern (deutsch 2002, Suhrkamp). Anlässlich der Internierungen und der als "Rückführungen" getarnten Massendeportationen schutzsuchender Ausländer in den Staaten der EU veröffentlichen wir einen Auszug aus dem Kapitel über die Erfindung der Lager und ihren Zweck: die Aussetzung des Rechts unter dem Vorwand des Belagerungs- und Ausnahmezustands. ex.klusiv

BERLIN | |   Dokumente

BERLIN german-foreign-policy.com dokumentiert eine Erklärung der Initiative "Zug der Erinnerung" zur heute beginnenden Umsetzung des EU-Abschiebepakts mit der Türkei. Die Initiative (www.zug-der-erinnerung.eu) setzt sich für die Rückerstattung der Fahrtkosten, die mehr als 58.000 griechische Jüdinnen und Juden im Jahr 1943 für ihre Bahndeportation nach Auschwitz und Treblinka zahlen mussten, an die Jüdische Gemeinde von Thessaloniki ein. ex.klusiv

BRÜSSEL | |   Dokumente

BRÜSSEL EU-Chefaußenpolitikerin Federica Mogherini hat am 22. Juni einen "Aktionsplan für die strategische Kommunikation" mit antirussischer Stoßrichtung vorgelegt. german-foreign-policy.com dokumentiert Auszüge. ex.klusiv

BRÜSSEL | |   Dokumente

BRÜSSEL In einem Brief an die Regierungen der Mitgliedstaaten vom 15. Juli 2015 beschreibt EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos den "Hotspot-Ansatz", dem Flüchtlinge in sogenannten Aufnahmezentren ("Reception Centres") in Ländern an der EU-Peripherie ausgesetzt werden sollen. Die Bürgerrechtsorganisation Statewatch hat das Schreiben veröffentlicht. german-foreign-policy.com dokumentiert einen Ausschnitt. ex.klusiv

WASHINGTON | |   Dokumente

WASHINGTON In einem Lagebericht vom August 2012 hält der US-Militärgeheimdienst DIA die Entstehung eines "salafistischen Fürstentums" ("Salafist principality") in Ostsyrien für denkbar und schließt die Gründung eines "Islamischen Staats" auf syrischem und irakischem Territorium nicht aus. german-foreign-policy.com dokumentiert Auszüge. ex.klusiv

THESSALONIKI | |   Dokumente | griechenland

THESSALONIKI Die Jüdische Gemeinde von Thessaloniki und der "Zug der Erinnerung" fordern die Rückzahlung der in Griechenland erpressten Einnahmen aus den antisemitischen "Reichsbahn"-Deportationen. german-foreign-policy.com dokumentiert ihr Schreiben an die Deutsche Bahn AG. ex.klusiv

BERLIN | |   Dokumente | griechenland

BERLIN Aktuelle Propagandaveröffentlichungen der "Deutsch-Griechischen Vereinigung" (DGV) bewerben die Arbeitsmigration stellungsloser Griechen, das hohe Niveau der deutschen Ausbildung und die deutsche Gastfreundlichkeit. Die Texte muten wie literarische Karikaturen auf die tragische Deutschland-Begeisterung angeworbener ausländischer Arbeitskräfte an, die die Nutzung sogenannter Gastarbeiter seit den Zeiten des Deutschen Kaiserreichs begleitete - die NS-Zeit inklusive: 1938 arbeiteten rund 80.000 Italiener in Deutschland, bis 1942 wurden Franzosen und Belgier als Arbeitskräfte angeworben, bevor das Reich in der Ausweitung des Krieges endgültig zur Rekrutierung von Zwangsarbeitern überging. german-foreign-policy.com bringt Auszüge aus den DGV-Publikationen. ex.klusiv

BERLIN | |   Dokumente | irak

BERLIN Die Bundeswehr hat mit der Lieferung von Waffen an die irakisch-kurdischen Streitkräfte in Erbil ("Peschmerga") begonnen. german-foreign-policy.com dokumentiert die von der Bundeswehr veröffentlichte Exportliste. ex.klusiv