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Kurznachrichten
Kapitulation des Rechts
03.02.2012
Deutschland muss italienische und griechische NS-Opfer und ihre Angehörigen nicht entschädigen.

Spionageschiff
17.01.2012
Die deutsche Kriegsmarine spioniert vor der Küste Syriens.

Von nationaler Bedeutung
28.09.2011
Eine Studie des IG Metall- Vorstands über den "militärischen Schiffbau" führt zu energischen Protesten.

Bertelsmann expandiert
25.08.2011
Die zu Bertelsmann gehörende RTL Group plant den Einstieg beim polnischen TV-Konzern TVN.

Partner in Asien
17.08.2011
Zur Stärkung der deutschen Position in Asien hat der Staatsminister im Auswärtigen Amt Werner Hoyer drei Staaten Südostasiens besucht.

Partner Vietnam
10.06.2011
Berlin strebt eine strategische Partnerschaft mit Vietnam an.

South Stream
22.03.2011
Die BASF-Tochter Wintershall beteiligt sich an der russischen Konkurrenz zur EU-Pipeline Nabucco.

Rasse
06.09.2010
Ein ehemaliger deutscher Bildungsminister plädiert für den Gebrauch des Wortes "Rasse" als Bezeichnung für Minderheiten.

Ungesühnt
20.08.2010
Das Massaker von Kunduz vom September 2009 bleibt ungesühnt.

Zwischen Russland und China
19.08.2010
Mit einer Reise in die Mongolei stärkt der deutsche Minister für Entwicklung die Stellung Berlins in Asien - gegen China.

Herausforderer der USA
09.05.2011
BRASÍLIA/SÃO PAULO/BERLIN
(Eigener Bericht) - Bundespräsident Christian Wulff kündigt eine Stärkung der strategischen Partnerschaft Deutschlands mit Brasilien an. Wie Wulff bei seinem Aufenthalt in dem südamerikanischen Land erklärte, das er letzte Woche besuchte, will Berlin seine Beziehungen zu Brasilia weiter ausbauen. Deutschland und Brasilien kämpfen bereits seit Jahren gemeinsam um einen ständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat und teilen . . .

Die brasilianische Bombe
10.05.2010
BRASILIA/BERLIN
(Eigener Bericht) - Ein deutscher Militärexperte rechnet mit der Produktion der ersten brasilianischen Atombombe innerhalb der nächsten drei Jahre. Auf der Grundlage "aller Erfahrung im Umgang mit vergleichbaren Entwicklungen" gehe er davon aus, dass die Streitkräfte Brasiliens bald über Nuklearwaffen verfügen würden, schreibt Hans Rühle, ein ehemaliger Leiter des Planungsstabs im Bundesverteidigungsministerium. Rühles Annahme kann . . .

Das grüne Feigenblatt
15.05.2008
Unmittelbar vor der gestrigen Unterzeichnung des Biosprit- Abkommens zwischen Deutschland und Brasilien ist die brasilianische Umweltministerin zurückgetreten. . . .

Treibstoff statt Brot
14.05.2008
BRASILIA/BERLIN
(Eigener Bericht) - Trotz heftiger Proteste unterzeichnet Bundeskanzlerin Merkel am heutigen Mittwoch in Brasilien ein umstrittenes Abkommen über den Handel mit Bio-Kraftstoffen. Damit setzen sich Berlin und Brasilia über Forderungen sozialer Organisationen, der katholischen Kirche und der Vereinten Nationen hinweg, denen zufolge die Produktion und der Verbrauch von Agrarsprit angesichts der anhaltenden weltweiten Lebensmittelkrise gesenkt . . .

Kriminalität und Gewalt
23.04.2008
Die Konrad-Adenauer- Stiftung lädt den Verantwortlichen für ein Massaker an Landlosen in Brasilien als Gastredner zum Thema "Kriminalität und Gewalt" ein. . . .

Das Recht auf Treibstoff
23.11.2007
BRASILIA/BLUMENAU/BERLIN
(Eigener Bericht) - Angesichts dramatisch steigender Erdölpreise intensivieren deutsche Unternehmen ihre Kooperation mit der brasilianischen Biosprit-Industrie. Die Verhandlungen wurden während der 25. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage geführt, die am Montag in Anwesenheit von Wirtschaftsminister Glos begannen. Glos kehrt am heutigen Freitag von seiner einwöchigen Südamerika-Reise zurück. Der Ausbau der Biosprit-Kooperation entspricht politischen Zielen Berlins. Durch Förderung der . . .

Treibstoffe des Todes
20.08.2007
BERLIN/BRASILIA/GUATEMALA/NEW DELHI
(Eigener Bericht) - Mit Geldern aus der sogenannten Entwicklungshilfe fördert die Bundesregierung deutsche Firmen am boomenden Weltmarkt für umstrittene Biokraftstoffe. Wie die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Karin Kortmann, mitteilt, wird Berlin ein Ethanol-Pilotprojekt in Guatemala unterstützen; bereits zuvor haben deutsche Biospritunternehmen mit Hilfe desselben Ministeriums ihre Position in Indien ausgebaut. Die von . . .

Juniorpartner
10.07.2007
BRÜSSEL/BRASILIA/BERLIN
(Eigener Bericht) - Die Europäische Union ruft ein strategisches Bündnis mit Deutschlands wichtigstem Kooperationspartner in Lateinamerika aus. Das Abkommen mit Brasilien stärkt die regionalen Führungsansprüche des südamerikanischen Landes und richtet sich gegen das Staatenbündnis ALBA, das unter venezolanischem Einfluss die Vormacht von EU und USA in Frage stellt. Im Gegensatz zur Regierung des venezolanischen Präsidenten . . .

Kontrolle über den Sicherheitssektor
11.01.2006
SANTIAGO DE CHILE/HAMBURG
(Eigener Bericht) - Mit einem kontinental angelegten Einflussprojekt forciert die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung die länderübergreifende Zusammenarbeit der südamerikanischen Sicherheitsapparate und schwächt damit US-Positionen in den beteiligten Staaten. Während Washington traditionell über starken Einfluss bei den lateinamerikanischen Militärs verfügt und den Kampf gegen Drogenhandel zum Anlass für repressive Einmischungsversuche nimmt, zielt die deutsche Stiftung nun selbst auf . . .

Neuer Anlauf
20.05.2005
CARTAGENA/BRASILIA
(Eigener Bericht) Am heutigen Freitag geht in Cartagena (Kolumbien) die 9. Lateinamerika-Konferenz der deutschen Wirtschaft zu Ende. Die Konferenz leitet eine Reihe hochrangig besetzter Zusammenkünfte ein, mit denen Berlin die Marktposition deutscher Unternehmen im unmittelbaren Einflussbereich der USA ausbauen will. Den Höhepunkt bildet eine Lateinamerika-Reise des deutschen Kanzlers, die für Ende des Jahres geplant ist. Hintergrund sind u.a. umfangreiche Wirtschafts-Aktivitäten der Volksrepublik . . .

Krieg den Hütten!
11.08.2003
SAO BERNARDO DO CAMPO
Die brasilianische Tochtergesellschaft des deutschen Volkswagen-Konzerns, VW do Brasil, hat 7.000 Obdachlose von einem nicht genutzten Betriebsgelände vertreiben lassen. Volkswagen setzte sich damit über Empfehlungen der brasilianische Regierung hinweg. Auch der Präsident des Landes hatte sich dafür ausgesprochen, das brachliegende Grundstück den Armen und Obdachlosen zur Verfügung zu stellen. VW ist das größte Privatunternehmen Brasiliens und transferiert namhafte Überschüsse an die deutsche Konzern-Zentrale. . . .

Zwischenspurt
24.05.2003
FRANKFURT AM MAIN
Die Berliner Regierung drängt auf den Abschluss eines Freihandelsabkommens der EU mit dem südamerikanischen Wirtschaftsverbund Mercosur noch in diesem Jahr. Das Abkommen müsse unbedingt vor der für das Jahr 2005 geplanten gesamtamerikanischen Freihandelszone FTAA in Kraft treten, bestätigte der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Gerlach jetzt auf einer Lateinamerika-Konferenz der deutschen Wirtschaft. Ansonsten könnten nach Ansicht von Fachleuten europäische Exportunternehmen bis zu einem Drittel ihrer Marktanteile . . .

Südamerika: Freihandelswettlauf dauert an
30.01.2003
BERLIN
Der ,,Wettlauf"zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten um die Märkte des südamerikanischen Wirtschaftsbündnisses Mercosur dauert an. Die deutsche Regierung bestätigte jetzt bei einem Besuch des brasilianischen Präsidenten da Silva in Berlin ihren Willen, noch vor der Gründung der gesamtamerikanischen Freihandelszone FTAA ( ,,Free Trade Area of the Americas") ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem Mercosur zu schließen. Anderenfalls drohe ein . . .

Deutschland schmiedet Bündnis gegen ,,französische Agrarinteressen"
04.08.2002
SCHWERIN
Die französische Regierung weigert sich beharrlich, die EU-Agrarpolitik deutschen Interessen unterzuordnen. Bei den deutsch-französischen Regierungskonsultationen in Schwerin kam es trotz deutschen Drucks zu keiner Einigung über eine Kürzung der EU-Agrarbeihilfen. Berlin strebt eine Agrarreform an, die vor allem die Beihilfen für die französische Landwirtschaft kürzen soll, aber auch bei den übrigen Mittelmeerländern den Rotstift ansetzt. Ziel ist die Umleitung der Brüsseler Gelder . . .

Berlin: EU muss sich in Lateinamerika gegen USA behaupten
30.05.2002
BERLIN/MADRID
Die EU will die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit Lateinamerika und der Karibikregion weiter ausbauen. Bundesregierung und Bundestag hatten zuvor darauf gedrängt, die 1999 unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft vereinbarte strategische Partnerschaft ,,fortzuschreiben"und die Widerstände in verschiedenen EU-Staaten zu überwinden. US-Analysten sehen in der Kooperation eine ,,new solidarity or 'common front"gegen Washingtons Interessen in der Region. . . .

KfW soll brasilianischen Energiesektor für deutsche Konzerne erschließen
28.02.2002
BRASILIA (Eigener Bericht)
Die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) versucht in Brasilien Einfluss auf die Privatisierung der Energiewirtschaft zu nehmen, um günstige Bedingungen für die Expansion deutscher Energiekonzerne zu schaffen. . . .

Goethe-Institut unterstützt Proteste gegen gesamtamerikanische Freihandelszone
26.02.2002
PORTO ALEGRE
Die Außenstelle des Goethe-Instituts in der südbrasilianischen Metropole Porto Alegre versucht, die Gründung der gesamtamerikanischen Freihandelszone ,,Free Trade Area of the Americas"(FTAA) mit ungewöhnlichen Mitteln zu sabotieren. Die deutsche Wirtschaft fürchtet, bei einem baldigen Zustandekommen der FTAA ihren Einfluss in Brasilien an US-Konzerne zu verlieren. Um dies zu verhindern, ging das Goethe-Institut jetzt eine nicht alltägliche Allianz ein. . . .

Wettlauf EU - USA in Südamerika
14.02.2002
SAO PAULO/BRASILIA
Deutschland und Brasilien wollen ihre politischen Beziehungen auf allen Ebenen ausbauen. Dies sieht ein gemeinsamer Vertrag vor, der am 14. Februar von Bundeskanzler Schröder in der brasilianischen Hauptstadt Brasilia vorgestellt wurde. Die beiden Staaten planen außerdem eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie eine intensive Kooperation im wissenschaftlich-technologischen Bereich, insbesondere in der Raumfahrt. Darüber hinaus ,,kommen Deutschland und Brasilien überein, einander in dem Bemühen um . . .

Deutschland ,,Schutzstaat"in Zentral- und Südamerika
06.09.2001
BERLIN/MEXICO CITY
Deutschland weitet seine Minderheitenpolitik jetzt auch auf Zentral- und Südamerika aus und bietet sich als Schutzstaat der ,,indigenen Völker"des Subkontinents an. Um den dortigen ,,Völkern"die Ausübung ihrer ,,Menschenrechte"zu ermöglichen, müßte sich das südliche Amerika ,,öffnen", heißt es in einem Konferenzkonzept des Auswärtigen Amtes (AA). Die Konferenz wird von mehreren südamerikanischen Staaten als ,,Provokation"empfunden. Der Botschafter Ecuadors spricht von einem deutschen . . .

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