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Hitlers afrikanische Opfer
Raffael Scheck untersucht in seiner Studie "Hitlers afrikanische Opfer" die Massaker an schwarzen französischen Soldaten im Sommer 1940 in Frankreich und widerlegt damit die Legende vom "sauberen Westfeldzug" der Wehrmacht.
Kurznachrichten
Inseln verkaufen
04.03.2010
Round Table BMZ/BDI
01.03.2010
Truppensteller
11.01.2010
Unglaubwürdig
09.12.2009
Die politische Mitte
09.10.2009
Zur Sonne, zum Profit
07.10.2009
Elite gegen Unterschicht
06.10.2009
Kriegsverbrechen
02.10.2009
Jederzeit kriegsbereit
30.09.2009
Keine Kritik
16.09.2009
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Abgetrennt
01.04.2007
Mit neuen Obstruktionsmaßnahmen versucht die Bahn AG das öffentliche Gedenken an die Opfer ihres Vorgängerunternehmens ("Reichsbahn") einzuschränken. Man werde über die NS-Zeit "nicht an den allerbelebtesten Durchgangspassagen der Bahnhöfe" informieren, sondern "in abgetrennten Räumen", verkündet der Kurator einer DB-Ausstellung, die im kommenden Jahr gezeigt werden soll. Zwar liegt ein Konzept "noch gar nicht vor". Fest stehe jedoch, dass sich die Ausstellung um "die Geschichte des Unternehmens und des Landes" drehen werde, erklärt der DB-Kurator Alfred Gottwaldt (Technik-Museum Berlin) in einem Interview.
Zahlreiche Bürgerinitiativen fordern seit zwei Jahren statt allgemeiner Unternehmens- und Landesgeschichte eine Ausstellung aus der Perspektive hunderttausender Deportationsopfer - nicht in geschlossenen Räumen, sondern barrierefrei. Insbesondere die von der "Reichsbahn" verschleppten jüdischen Kinder sollen geehrt werden. Nachdem der prinzipielle Widerstand des Bahnvorstands im Dezember gebrochen wurde und Bahnchef Mehdorn ein Ausstellungsvorhaben in den Bahnhöfen zusagen musste, werden jetzt Inhalte und Orte verengt.
Zu physischer Obstruktion greift die Bahn AG in Köln, um dem Reisepublikum die Ansicht eines Deportations-Mahnmals vorzuenthalten. Das Mahnmal zeigt eine Bahnschwelle, auf der mehrere Plaketten an die Mordbeihilfe der "Reichsbahn" erinnern. Nachdem die Bahnschwelle an einer sichtbaren Stelle des Kölner Bahnhofsvorplatzes angebracht worden war, verlangte die DB AG von der Stadt die Entfernung - und setzte sich jetzt durch. "Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass der Bahnvorstand das gesellschaftliche Gedenken unverändert und mit allen Mitteln bekämpft, wo es seinen Börsenzielen schaden könnte; eine Zusammenarbeit ist unmöglich", sagt die Sprecherin der Bürgerinitiative "Elftausend Kinder" auf Anfrage dieser Redaktion.
Mehrere Oppositionsparteien wollen die Bundesregierung auf ein Machtwort verpflichten und haben parlamentarische Initiativen gegen den Bahnvorstand und seine geschlossene Ausstellung angekündigt.
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