(Eigener Bericht) - Entschädigungsvorschläge des
tschechischen Ministerpräsidenten zugunsten deutscher
Aussiedlungsopfer der Nachkriegszeit werden in Berlin mit
Zustimmung bedacht. Der Prager Regierungschef will rund 200
ehemaligen Bürgern der Tschechoslowakei, die zur deutschsprachigen
Minderheit gehörten und Widerstand gegen die NS-Okkupation der
"Sudetengebiete" leisteten, eine symbolische Gratifikation
zusprechen. Auch in Wien wird der Plan sehr begrüßt und als
möglicher Einstieg in Revisionsverhandlungen über die Benes-Dekrete
angesehen. Die . . .