(Eigener Bericht) - Auf Verlangen des deutschen
Innenministeriums sollen auf tunesischem Territorium Auffangzentren
für Armutsflüchtlinge errichtet werden. Im Gegenzug bietet Berlin
Gelder an, um das nordafrikanische Land in den europäischen
Freihandel einzubeziehen. Die Gewährung entsprechender Mittel
bestätigt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (BMZ). Von der geplanten Freihandelszone
profitieren deutsche Unternehmen insbesondere aus der
Textilbranche, die Tunesien in hoher Zahl als
Billig-Produktionsstätte nutzen. . . .