german-foreign-policy.com dokumentiert den Brieftextsowie den Zuglaufder deutschen Vernichtungstransporte zwischen Saarbrücken nach Auschwitz.
1) s. dazu Elftausend Kinder
2) s. dazu Interview mit Beate Klarsfeld
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Politik, Banken, Industrie - wer profitiert vom Krieg?
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Kurznachrichten
Panzer für die Diktatur
18.04.2013
Am Pazifik (II)
06.03.2013
Fact Finding
14.02.2013
Am Pazifik
12.02.2013
Waffen für Diktatoren
11.02.2013
Mehr Kriege als bisher
18.12.2012
Folter doch strafbar
13.12.2012
Vom Krieg in Europa
10.12.2012
Einfluss in Ostafrika
29.11.2012
Dialog mit Pakistan
22.11.2012
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Angemessen, würdig, entschlossen
15.01.2005
Erstunterzeichner sind u.a. Hochschullehrer und Publizisten
aus verschiedenen Städten der Bundesrepublik. Sie erwarten von der
Unternehmensleitung der DB, dass sie eine bundesweit
,,wahrnehmbare Darstellung des Schicksals der 11.000 Kinder und
der übrigen Deportierten"auf den DB-Bahnhöfen ermöglicht.
Keine Ressourcen
Eine entsprechende Ausstellung war der Bahn AG von der
französischen Organisation
,,Fils et Filles des Déportés Juifs de France"(FFDJF)
angeboten worden.
1)Daraufhin erwiderte die Bahn AG in einem Schreiben an
Frau Beate Klarsfeld (Sprecherin der FFDJF), dem Unternehmen
fehlten für die Präsentation der einsatzbereiten Bilder und
Dokumente
,,sowohl die personellen als auch die finanziellen
Ressourcen". In einem Interview mit dieser Redaktion
bezeichnete Frau Klarsfeld das Verhalten des milliardenschweren
Unternehmens als
,,Skandal".
2)
Marginalisierung
Die Unterzeichner des jetzt publizierten
,,Offenen Briefes"schreiben, es sei
,,notwendig"und
,,unabweisbar", dass die
,,Ausstellung auf den betroffenen deutschen
Personenbahnhöfen"einem breiten Publikum zugänglich gemacht
wird. Die Unterbringung der Fotos und Dokumente in einem
,,Bahnmuseum"der DB lehnen die Initiatoren ab.
,,Eine solche Präsentation wäre unangemessen, weil nur einer
beschränkten Öffentlichkeit zugänglich."Das Gedenken dürfe
nicht marginalisert werden und müsse auf die Mitverantwortung der
DB
,,als Rechtsnachfolgerin der Deutschen Reichsbahn"eingehen.
In diesem Zusammenhang weisen die Unterzeichner auf das Beispiel
der französischen Staatsbahnen SNCF hin, die das Reisepublikum auf
insgesamt 18 Bahnhöfen mit der Gedächtnisausstellung bekannt
machten. Die Einweihung im Gare du Nord (Paris) hatte der
Vorstandschef der SNCF persönlich übernommen. Eine englische
Version wurde in Paris für ausländische Reisende bereit gehalten.
Aktionen verpflichtend
Angesichts der Weigerung der DB-Unternehmensleitung regen die
Unterzeichner an, in den betroffenen Städten, aber auch an anderen
Orten der Deportationen, Bahnhofsaktionen vorzubereiten, um an die
,,über deutsche Gleisanlagen verschleppten Menschen, darunter
11.000 Kinder aus Frankreich", zu gedenken. Wegen des
bevorstehenden 60. Jahrestages der Befreiung des
Konzentrationslagers Auschwitz sei dieses Gedenken verpflichtend.
Es solle ab 27. Januar
,,angemessen, würdig", aber auch
,,entschlossen"gestaltet werden.
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