Nach der für den heutigen Sonntag geplanten Unterzeichnung
des Sudan-Friedensabkommens rechnen Beobachter mit dem baldigen
Beginn des größten deutschen Investitionsvorhabens in Afrika. Dabei
handelt es sich um den Bau mehrerer Eisenbahnlinien, die vier
ostafrikanische Staaten zu einem einheitlichen Verkehrsgebiet
vernetzen sollen. Das Projekt gilt als wirtschaftliche
Voraussetzung für eine Sezession des Südsudan. Die
Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), die der deutschen Regierungspartei
SPD nahe steht, bezeichnet . . .